Kampf der Aufschieberitis!

10 Dinge, die Sie jetzt für ein entspanntes Jahr tun sollten

Wer jetzt schon jährliche To-dos abhakt, geht 2020 viel entspannter an.
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7. Januar 2020 - 18:11 Uhr

Mit Checkliste entspannter ins Jahr starten

Das neue Jahr ist noch keine Woche alt, und schon sind die meisten von uns wieder voll im Alltagsstress. Bei all den To-dos, die wir täglich bereits erledigen müssen, fallen grundsätzliche Jahres-Aufgaben da gerne mal hinten über – um uns dann in ein paar Monaten ein schlechtes Gewissen zu machen. Aber wer sich jetzt schon mal einen Plan macht, um genau das zu verhindern, startet deutlich entspannter ins neue Jahr und verhindert, dass ihn der proppevolle Kleiderschrank und der verkalkte Wasserkocher täglich vorwurfsvoll anstarren. Packen wir's an!

1. Arzttermine vereinbaren

Arzttermin wird in Kalender eingetragen
Jetzt schon Check-ups beim Arzt ausmachen!
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Auch, wenn die Erkältung gerade erst überstanden ist und wir uns fit fühlen: Vieles an unserem Körper sollte mindestens einmal jährlich gecheckt werden. Jetzt schon Termine für den Routine-Checkup beim Frauen-, Zahn- oder Hautarzt auszumachen, spart später Nerven – zumal die Wartezeit oft mehrere Monate beträgt.

2. Smartphone & Co. aufräumen

Unsere digitalen Geräte haben heutzutage jede Menge Speicherplatz. Da wird man gerne mal faul und macht Fotos und Videos, was das Zeug hält. Mal ehrlich: Löschen Sie regelmäßig Apps und Dateien, die Sie nicht mehr benötigen? Einmal die Galerien und Ordner auf Handy, Laptop oder Tablet durchgehen und von verwackelten Bildern oder unwichtigen Dateien zu befreien, schafft Raum für neue Erinnerungen und sorgt vor allem für Überblick. Bestimmt sind Sie überrascht, was sie alles so finden!

3. Kleiderschrank ausmisten

Frau steht verzweifelt vor ihrem Kleiderschrank
Wohin mit den Klamotten? Der Verkauf von Kleidung macht wieder Platz im Kleiderschrank und bringt noch ein bisschen Geld ein.
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Er gehört zu den wohl am meistverdrängten Unbequemlichkeiten: Der Kleiderschrank, der längst aus allen Nähten platzt. Wie man sich da am besten durchwühlt und die echten Lieblingsklamotten von den Ladenhütern trennt, dafür hat Aufräum-Guru Marie Kondo hilfreiche Tipps parat. Bei wertigen Stücken lassen sich anschließend noch anständige Summen auf Tausch- und Versteigerungsbörsen machen. Andere guterhaltene Kleidung wird gespendet oder bei einem privaten Treffen an Freunde verschenkt. Wir versprechen: Danach fühlt man sich um mehrere Kilos erleichtert!

4. Steuererklärung abhaken

Steuererklärung abgeben - Eintrag im Kalender BLWX032467 Copyright: xblickwinkel/McPhotox/BerndxLeitnerxTax returns abgeben Entry in Calendar  Copyright xblickwinkel McPHOTOx BerndxLeitnerx
Die Steuererklärung zu Beginn des Jahres hinter sich bringen und schon jetzt zurücklehnen.
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Absolut nichts Neues: Jedes Jahr hängt sie wieder als dunkle, bürokratische Wolke über uns. Spaß macht die Angelegenheit den Wenigsten, doch inzwischen gibt es hilfreiche Programme und Apps, die in wenigen Schritten und verhältnismäßig kurzer Zeit durch den Steuererklärungs-Dschungel führen. Die Mühe lohnt sich, schließlich gibt's im Durchschnitt 1.000 Euro zurück. Die Frist für die Abgabe der verpflichtenden Steuererklärung 2019 ist zwar erst der 31. Juli 2020, doch je früher man es hinter sich bringt, desto besser!

Auf welche Steuer-Mythen Sie dabei allerdings nicht reinfallen sollten, erklären wir hier.

5. Handtasche und Portemonnaie auf Vordermann bringen

Ein kleines To-do für zwischendurch, das einen großen Wohlfühl-Effekt hat: Taschen und Geldbörsen einmal komplett ausschütten und alles entsorgen, was nicht mehr gebraucht wird: Alte Kassenbons, leerer Lippenbalsam, Bonus-Stempelkarten, lose Knöpfe, olle Halsbonbons. Einzelne Mini-Täschchen, etwa für Kosmetik, sorgen dafür, dass wir nicht mehr stundenlang den Inhalt unserer Handtasche durchkramen müssen.

6. Kühlschrank abtauen, Küchengeräte entkalken

Die meisten Tiefkühlschränke vereisen mit der Zeit – das ist nicht nur nervig, weil die Schubladen nicht mehr aufgehen, sondern kostet auch unnötig Energie. Ein bis zweimal im Jahr sollten die Geräte deshalb abgetaut werden – jetzt im Winter ist der ideale Zeitpunkt dafür, denn dann kann der Inhalt auch mal auf dem Balkon zwischengeparkt werden.

Küchengeräte wie Wasserkocher und Kaffeeautomaten sollten nicht nur des Geschmacks wegen regelmäßig entkalkt werden. Gibt das Gerät wegen dem hartnäckigen weißen Belag den Geist auf, könnte die Garantie durch den Mangel an Pflege unwirksam werden.Tipp: Auch der Duschkopf freut sich über eine Anti-Kalk-Behandlung!

7. Teppiche, Polster und Gardinen reinigen

Frau putzt Teppich
Keine Chance für Staub und Allergien: Teppiche sollten mindestens einmal im Jahr grundgereinigt werden
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Diese lästigen Haushalts-Aufgaben gehören klassischerweise in die Kategorie "Man sollte echt mal wieder…". Überwinden Sie sich! Was nutzen die saubersten Fenster, wenn die Gardinen einen traurigen Grauschleier darüberlegen? Eine Grundreinigung von Teppichen und Polstermöbeln mit Spezialmitteln sorgt außerdem nicht nur optisch für ein gutes Gefühl: Wer zur Allergie gegen Hausstaub und Milben neigt, sollte sie allein für die Gesundheit schon regelmäßig durchführen.

8. Abgelaufene und ungenutzte Kosmetik wegwerfen

Frau mistet Kosmetik aus
Bakterien-Falle: Alte Kosmetika
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Ein Pröbchen hier, ein Tiegelchen da: Über die Zeit häuft sich im Badezimmer jede Menge Kram an, den wir doch nie benutzen. Davon abgesehen, dass dieser Platz wegnimmt, können auch gesundheitliche Probleme entstehen: Gerade bei abgelaufener Kosmetik wie Wimperntusche, Make-up und Gesichtscremes können Bakterien für Entzündungen und Ausschläge sorgen. Weg damit!

9. Termin beim Tierarzt ausmachen

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Alle Impfungen noch wirksam?

Nicht nur wir sollten regelmäßig zum Check-up, auch unsere kleinen Lieblinge. Ein Bluttest kann Aufschluss über etwaige Mängel oder Krankheiten geben, noch bevor Hund oder Katze Symptome zeigen. Außerdem stellen Sie so sicher, dass die Vierbeiner alle nötigen Impfungen haben.

10. Holz-Arbeitsplatte und Parkett pflegen

Beide Oberflächen werden im Haushalt täglich stark beansprucht. Holz-Arbeitsplatten in der Küche sollten nicht nur nach dem Kochen mit einem milden Putzmittel gereinigt werden, um sie hygienisch zu halten, sondern auch regelmäßig mit Öl, Wachs oder Lack imprägniert werden. So verhindern Sie, dass das Holz spröde wird oder sich verzieht.

Für Echtholzparkett gilt dasselbe: Das natürliche Material braucht regelmäßige Pflege, damit es trotz der vielen Meter, die wir täglich darauf zurücklegen, lange hält, nicht aufquillt oder stumpf wird. Hierfür niemals zu feucht wischen und mit speziellem Wachs polieren.