Neue Regel erstmals angewendet

Diese Rote Karte ist historisch

© imago/Jan Huebner

23. Juli 2019 - 16:04 Uhr

Der. 1 FC Magdeburg hat sich seinen Platz in den Regel-Geschichtsbüchern des Fußballs gesichert. In der Drittliga-Partie gegen Eintracht Braunschweig wurde erstmals eine neue Karten-Regel eingesetzt – gegen den Magdeburger Co-Trainer.

Co-Trainer trifft Spieler mit dem Ball

Seit dieser Saison dürfen die Referees auch Trainern, Co-Trainern und Teamoffiziellen Rote und Gelbe Karten zeigen. FCM-Assistenzcoach Silivo Bankert war nun der erste, der sich einen Platzverweis "abholte" - gleich am ersten Spieltag.

Der FCM lag kurz vor Schluss mit 2:3 zurück in einer hitzigen Partie gegen Braunschweig. In der 89. Spielminute wurde auf Höhe der Mittellinie der Braunschweiger Marcel Bär gefoult, der Ball rollte in Richtung Co-Trainer Bankert. Dieser schob die Kugel mit der Innenseite zurück ins Feld und traf dabei den am Boden liegenden Bär. Bankert wies die Schuld zwar von sich, doch für Schiedsrichter Felix Zwayer reichte die Aktion aus, um die Rote Karte zu zücken.

Die Rote Karte ist gleichbedeutend mit einem Innenraum-Verweis. Bislang konnten die Unparteiischen Trainer nur auf die Tribüne verweisen. Nun soll durch die neue Regel klarer werden, gegen wen sich die Schiedsrichter-Entscheidung richtet. Auch eine Geldstrafe kommt wohl nun noch auf die Magdeburger zu.