Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

Der 1. FC Kaiserlslautern ist gerettet

1. FC Kaiserslautern - Fans
© dpa, Uwe Anspach

29. Oktober 2020 - 15:57 Uhr

1. FC Kaiserslautern: 'Rote Teufel' dürfen weitermachen

Die Fans der 'Roten Teufel' vom Betzenberg dürfen aufatmen. Das Aus des 1. FC Kaiserslautern ist gerade noch einmal abgewendet worden. Die Gläubiger des hoch verschuldeten Drittligisten haben dem vom Verein erarbeiteten Insolvenzplan zugestimmt. Damit ist der Weg für einen wirtschaftlichen Neuanfang geebnet.

11 Millionen Euro frisches Kapital für den FCK

Dank des Votums der Geldgeber auf der Gläubigerversammlung kann die im September 2018 gegründete Kapitalgesellschaft 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA entschuldet werden. Eine regionale Investorengruppe wird vier Prozent der Außenstände an die Gläubiger überweisen und zudem frisches Kapital in Höhe von elf Millionen Euro in den Verein pumpen. Die restlichen Schulden verfallen.

"Ich danke allen Beteiligten in diesem Verfahren für die kritisch konstruktiven Gespräche und die jeweiligen Sanierungsbeiträge. Wir sind wie angekündigt diesen für den FCK schwierigen, aber alternativlosen Schritt gegangen und sehen ihn als große Chance für eine erfolgreiche Zukunft des 1. FC Kaiserslautern", sagte FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

Der Verein geht nun davon aus, dass das am 1. September eröffnete Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung in Kürze beendet wird. Danach wolle man sich "gemeinsam mit unseren Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH engagiert auf die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des FCK konzentrieren", betonte der Beiratsvorsitzende Markus Merk.

RTL.de/dpa