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Schwerer Stand für Brahimi in Syrien

30.12.12 12:34

UN-Vermittler Lakhdar Brahimi ist mit seinem Aufruf zu einer politischen Lösung in Syrien auf Kritik der Opposition gestoßen. Zugleich sandte das Regimes von Präsident Baschar al-Assad widersprüchliche Signale aus. Einerseits zeigte sich die Führung in Damaskus gesprächs- und kompromissbereit. Andererseits sagte Ministerpräsident Wael al-Halki in einer Rede vor dem Parlament, der "historische Moment, in dem der Sieg über die Gegner erklärt wird", sei nah.

Die Regimegegner lehnen Brahimis Vorschlag vom vergangenen Wochenende ab, weil er nicht nur eine Waffenruhe vorsieht, sondern auch die Bildung einer Übergangsregierung unter Beteiligung von Funktionären des Assad-Regimes. Eine Gruppe warf Brahimi vor, er sei nicht neutral. Die Aktivisten veröffentlichten auf ihrer Facebook-Seite unter der Überschrift "Kein Dialog mit den Mördern" mehrere Karikaturen, die den algerischen Diplomaten in unvorteilhafter Pose zeigen. Er benehme sich "wie ein Bote für Nachrichten von Assad an das Volk".