Unwetterchaos beendet Sahara-Hitze
21.08.12
Die hohe Luftfeuchtigkeit mit teilweise 90 Prozent macht vielen Menschen in Deutschland zu schaffen.Foto: dpa bildfunk
Deutschland: Luftfeuchtigkeit wie im Regenwald
So traurig es klingt: Jetzt ist erst einmal Schluss mit dem Super-Sommer. Hoch 'Achim' geht in den Ruhestand und macht Platz für Tief 'Zenja', das für ordentlich Abkühlung sorgt – mit Sturm, Regen und Gewitter.
Besonders betroffen war in der Nacht zu Dienstag bereits der Osten Deutschlands, wo heftige Unwetter große Schäden anrichteten. Ein von West nach Ost ziehendes Gewitterband ließ in Mecklenburg-Vorpommern Boote auf der Müritz kentern. Anwohner des Dorfes Althüttendorf in Brandenburg berichten von einer "orkanartigen Windhose", die über die Gemeinde hereinbrach. Vielerorts stürzten Bäume um, eine Bahnstrecke nach Polen wurde gesperrt. Auch im Erzgebirge gab es kräftige Gewitter. Aus Bayern melden die Feuerwehren umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller.
Das aktuelle Problem, die mit teilweise 90 Prozent extrem hohe Luftfeuchtigkeit, wird noch bis Mittwoch anhalten. Die aufgeheizte Atmosphäre entlädt sich aber schon heute. Am Nachmittag entwickeln sich laut wetter.de im Westen erste Schauer und Gewitter. Gegen Abend besteht dann für den größten Teil Deutschlands Unwettergefahr. Heftige Gewitter mit schweren Regengüssen, Hagel und Sturm- und Orkan-Böen liegen überall in der Luft. Lediglich direkt an der Ostsee wird es nicht so dramatisch.
Besonders betroffen war in der Nacht zu Dienstag bereits der Osten Deutschlands, wo heftige Unwetter große Schäden anrichteten. Ein von West nach Ost ziehendes Gewitterband ließ in Mecklenburg-Vorpommern Boote auf der Müritz kentern. Anwohner des Dorfes Althüttendorf in Brandenburg berichten von einer "orkanartigen Windhose", die über die Gemeinde hereinbrach. Vielerorts stürzten Bäume um, eine Bahnstrecke nach Polen wurde gesperrt. Auch im Erzgebirge gab es kräftige Gewitter. Aus Bayern melden die Feuerwehren umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller.
Das aktuelle Problem, die mit teilweise 90 Prozent extrem hohe Luftfeuchtigkeit, wird noch bis Mittwoch anhalten. Die aufgeheizte Atmosphäre entlädt sich aber schon heute. Am Nachmittag entwickeln sich laut wetter.de im Westen erste Schauer und Gewitter. Gegen Abend besteht dann für den größten Teil Deutschlands Unwettergefahr. Heftige Gewitter mit schweren Regengüssen, Hagel und Sturm- und Orkan-Böen liegen überall in der Luft. Lediglich direkt an der Ostsee wird es nicht so dramatisch.
Ab Donnerstag legt sich die Schwüle
Mittwoch verziehen sich die letzten Gewitter nach Süden und Osten, es bleibt aber weiterhin schwül. Donnerstag gibt es dann endlich wieder frischere Luft. Es ist wesentlich freundlicher, aber vor allem an der Küste und im Süden kann es bei 18 bis 27 Grad noch etwas gewittern.Die weiteren Aussichten verheißen erst einmal keine Rückkehr der Sommer-Hitze: Bei angenehmen Werten zwischen 20 und 25 Grad und einigen Sonnenstunden lassen sich die Schauer und örtlich auch Gewitter im Norden und Süden am Wochenende ertragen. Die folgende Woche bleibt von den Temperaturen her einigermaßen stabil. Das Wetter allerdings bringt einen häufigen Wechsel von Sonne und Schauern. Einzelne Gewitter können kräftig ausfallen.





