Gefährlicher Sextäter auf der Flucht
16.08.12
Der 36-Jährige gilt als extrem gewalttätig
Die Polizei sucht in ganz Deutschland nach einem Schwerverbrecher, dem in Sachsen-Anhalt die Flucht gelungen ist. Der 36-jährige Silvio Titsch gilt als extrem gewalttätig und wurde unter anderem wegen Vergewaltigungen und Erpressung zu einer Haftstrafe von insgesamt 18 Jahren verurteilt.
Laut Polizeidirektion Nord sind Hubschrauber, Fährtenhunde, 70 Beamte und Zielfahnder im Einsatz, um Silvio Titsch aufzuspüren. Der Flüchtige war im Rahmen einer Therapie zu Besuch bei seinem sechs Jahre alten Sohn. Zwei Justizbeamte hatten den gefährlichen Straftäter nach Aschersleben begleitet und ihm in der Wohnung seiner Ex-Frau die Handschellen abgenommen, damit er mit dem Kind spielen kann. In der Wohnung trickste der Kriminelle sie ganz einfach aus und flüchtete über die Toilette.
Silvio Titsch ist zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß, 100 Kilogramm schwer und am ganzen Körper tätowiert. Sein Strafregister ist lang: Körperverletzung mit Todesfolge, Raub, Freiheitsberaubung, Räuberische Erpressung, mehrere Vergewaltigungen und gefährliche Körperverletzungen. Dazu kommen mehr als 40 weitere kleinere Straftaten. 2006 wurde er zu 18 Jahren Haft verurteilt. Mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Trotzdem erlaubte man ihm Besuche bei seinem Kind. Dafür wurde er von der JVA Burg bei Magdeburg ins 80 Kilometer entfernte Aschersleben gefahren. "Die Ausführungen sind Teil eines ganzen Paketes. Wir wollen, dass die Gefangenen in ihr soziales Umfeld zurückkehren, wenn sie wieder frei kommen", sagte Thomas Wünsch vom Justiz-Ministerium in Sachsen-Anhalt. Auch nach seiner Ergreifung will das Justizministerium die Besuche deshalb nicht verbieten.
Laut Polizeidirektion Nord sind Hubschrauber, Fährtenhunde, 70 Beamte und Zielfahnder im Einsatz, um Silvio Titsch aufzuspüren. Der Flüchtige war im Rahmen einer Therapie zu Besuch bei seinem sechs Jahre alten Sohn. Zwei Justizbeamte hatten den gefährlichen Straftäter nach Aschersleben begleitet und ihm in der Wohnung seiner Ex-Frau die Handschellen abgenommen, damit er mit dem Kind spielen kann. In der Wohnung trickste der Kriminelle sie ganz einfach aus und flüchtete über die Toilette.
Silvio Titsch ist zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß, 100 Kilogramm schwer und am ganzen Körper tätowiert. Sein Strafregister ist lang: Körperverletzung mit Todesfolge, Raub, Freiheitsberaubung, Räuberische Erpressung, mehrere Vergewaltigungen und gefährliche Körperverletzungen. Dazu kommen mehr als 40 weitere kleinere Straftaten. 2006 wurde er zu 18 Jahren Haft verurteilt. Mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Trotzdem erlaubte man ihm Besuche bei seinem Kind. Dafür wurde er von der JVA Burg bei Magdeburg ins 80 Kilometer entfernte Aschersleben gefahren. "Die Ausführungen sind Teil eines ganzen Paketes. Wir wollen, dass die Gefangenen in ihr soziales Umfeld zurückkehren, wenn sie wieder frei kommen", sagte Thomas Wünsch vom Justiz-Ministerium in Sachsen-Anhalt. Auch nach seiner Ergreifung will das Justizministerium die Besuche deshalb nicht verbieten.
Opferschutzverbände schlagen bei solchen Aussagen die Hände über dem Kopf zusammen. "Das ist höchst peinlich für die Behören. Opfer glauben nach solchen Aussagen einfach nicht mehr an den Rechtsstaat", sagt Geert Mackenroth vom Weißen Ring Sachsen.
Die Polizei hat von Titsch noch immer keine Spur. Wer ihn sieht, soll sofort den Notruf 110 wählen. Bundesweit sind Spezialeinsatzkommandos in Bereitschaft, um ihn sofort festnehmen zu können.
Die Polizei hat von Titsch noch immer keine Spur. Wer ihn sieht, soll sofort den Notruf 110 wählen. Bundesweit sind Spezialeinsatzkommandos in Bereitschaft, um ihn sofort festnehmen zu können.





