Familiendrama: Vater tötet seine vier Kinder
17.06.12
Spurensicherer untersuchen den Tatort: Im Kreis Peine hat ein Vater seine vier Kinder getötet. Die Tat kündigte er per SMS an.Foto: dpa bildfunk
Mutter der Kinder soll verhört werden
Tragisches Ende eines Trennungsstreits: Ein Familienvater aus dem Kreis Peine soll seine vier Kinder im Schlaf getötet haben. Der 36-Jährige stehe unter dringendem Verdacht, das 12-jährige Mädchen und die Jungen im Alter von 5, 7 und 9 Jahren ermordet zu haben, teilte Staatsanwalt Bernd Seemann in Hildesheim mit.
Nach ersten Obduktionsergebnissen sind die vier Kinder an schweren Schnittverletzungen gestorben. Tatwaffe sei ein Messer gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Weitere Obduktionsergebnisse sollen in den nächsten Tagen vorliegen.
Der Mann hatte anschließend versucht, sich das Leben zu nehmen. Er kam mit schwersten Verletzungen in eine Klinik und wurde ins künstliche Koma versetzt. Er hinterließ einen Abschiedsbrief und konnte noch nicht zu dem Geschehen befragt werden. Trennungsprobleme sieht die Staatsanwaltschaft als Motiv der Tragödie.
Jetzt soll die Mutter der Kinder vernommen werden. Sie sei inzwischen aus dem Urlaub nach Deutschland zurückgekehrt und könne im Laufe der Woche befragt werden, sagte die Sprecherin der Polizei Salzgitter. Der Vater der Geschwister liegt nach wie vor im Koma. Wann der 36-Jährige vernommen werden könne, sei noch völlig unklar, sagte die Polizeisprecherin.
Der 36-Jährige war nach Aussagen von Nachbarn schwer depressiv und herzkrank. Von seiner Frau habe sich der Mann im Guten getrennt, die beiden seien nicht geschieden gewesen. Die Kinder wohnten nach der Trennung beim Vater. Es handele sich um eine vollkommen unauffällige Familie, meinte Seemann.
Die Ehefrau, die sich auf einer Urlaubsreise in der Türkei aufhielt, hatte eine SMS von ihrem Mann erhalten, in der er die Tat ankündigte. Sinngemäß habe er darin mitgeteilt, er sehe keine andere Möglichkeit als diese, um mit seinen Kindern weiter zusammensein zu können. Die Frau leitete die Nachricht an Verwandte weiter, die Polizei und Feuerwehr alarmierten.
Mit einer stillen Andacht gedachten in Ilsede mehrere hundert Menschen den vier Geschwistern, die von ihrem Vater umgebracht wurden. Vor allem Schulfreunde der Getöteten kamen mit ihren Eltern in die kleine St. Nikolai Kirche. Viele Kinder weinten immer wieder.
Nach ersten Obduktionsergebnissen sind die vier Kinder an schweren Schnittverletzungen gestorben. Tatwaffe sei ein Messer gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Weitere Obduktionsergebnisse sollen in den nächsten Tagen vorliegen.
Der Mann hatte anschließend versucht, sich das Leben zu nehmen. Er kam mit schwersten Verletzungen in eine Klinik und wurde ins künstliche Koma versetzt. Er hinterließ einen Abschiedsbrief und konnte noch nicht zu dem Geschehen befragt werden. Trennungsprobleme sieht die Staatsanwaltschaft als Motiv der Tragödie.
Jetzt soll die Mutter der Kinder vernommen werden. Sie sei inzwischen aus dem Urlaub nach Deutschland zurückgekehrt und könne im Laufe der Woche befragt werden, sagte die Sprecherin der Polizei Salzgitter. Der Vater der Geschwister liegt nach wie vor im Koma. Wann der 36-Jährige vernommen werden könne, sei noch völlig unklar, sagte die Polizeisprecherin.
Der 36-Jährige war nach Aussagen von Nachbarn schwer depressiv und herzkrank. Von seiner Frau habe sich der Mann im Guten getrennt, die beiden seien nicht geschieden gewesen. Die Kinder wohnten nach der Trennung beim Vater. Es handele sich um eine vollkommen unauffällige Familie, meinte Seemann.
Die Ehefrau, die sich auf einer Urlaubsreise in der Türkei aufhielt, hatte eine SMS von ihrem Mann erhalten, in der er die Tat ankündigte. Sinngemäß habe er darin mitgeteilt, er sehe keine andere Möglichkeit als diese, um mit seinen Kindern weiter zusammensein zu können. Die Frau leitete die Nachricht an Verwandte weiter, die Polizei und Feuerwehr alarmierten.
Mit einer stillen Andacht gedachten in Ilsede mehrere hundert Menschen den vier Geschwistern, die von ihrem Vater umgebracht wurden. Vor allem Schulfreunde der Getöteten kamen mit ihren Eltern in die kleine St. Nikolai Kirche. Viele Kinder weinten immer wieder.
Kinder offenbar im Schlaf getötet
"Wir gehen davon aus, dass die Kinder im Schlaf getötet worden sind", sagte Seemann. Die Verletzungen von einem der Kinder deuteten aber daraufhin, dass es möglicherweise noch versucht habe, sich zu wehren.Den Einsatzkräften muss sich ein schreckliches Bild gezeigt haben. Ein Rettungssanitäter schrieb in seinem Facebook-Profil: "Ich liebe meinen Beruf, aber solche Einsätze braucht man nicht und will man nicht sehen." Anwohner reagierten mit Entsetzen auf die Bluttat. "Ich bin total geschockt", sagte eine Nachbarin, die die vier Kinder immer zur Schule hatte gehen sehen. "Ich bin fassungslos."





