Katastrophe: Sieben Monate Haft für Rena-Kapitänv
25.05.12
Für die größte maritime Umweltkatastrophe in Neuseeland ist der Kapitän des havarierten Containerschiffs Rena zu sieben Monaten Haft verurteilt worden. Ein Offizier bekam die gleiche Strafe.
Die Crew habe in ihrer Eile, den Hafen von Tauranga zu erreichen, eine Reihe von Fehlern gemacht und den Kurs des Schiffes auf unzulässige Weise geändert, so der Staatsanwalt. Da die beiden sich schuldig bekannten, gab es keinen längeren Prozess sondern nur die Verkündung des Strafmaßes.
Das 245 Meter lange Schiff war am 5. Oktober fast bei voller Fahrt nahe der Küste der Nordinsel auf ein Riff gelaufen. Es ist inzwischen zerbrochen und teilweise gesunken. Bei dem Unglück liefen 350 bis 400 Tonnen Öl aus und verpesteten die weißen Strände der Bucht Bay of Plenty. Mehr als 2400 Vögel verenden im Öl-Schlick. Von den 1368 Container an Bord fielen Hunderte ins Wasser.
Die Crew habe in ihrer Eile, den Hafen von Tauranga zu erreichen, eine Reihe von Fehlern gemacht und den Kurs des Schiffes auf unzulässige Weise geändert, so der Staatsanwalt. Da die beiden sich schuldig bekannten, gab es keinen längeren Prozess sondern nur die Verkündung des Strafmaßes.
Das 245 Meter lange Schiff war am 5. Oktober fast bei voller Fahrt nahe der Küste der Nordinsel auf ein Riff gelaufen. Es ist inzwischen zerbrochen und teilweise gesunken. Bei dem Unglück liefen 350 bis 400 Tonnen Öl aus und verpesteten die weißen Strände der Bucht Bay of Plenty. Mehr als 2400 Vögel verenden im Öl-Schlick. Von den 1368 Container an Bord fielen Hunderte ins Wasser.





