Facebook-Aktie: Enttäuschung beim Börsenstart
18.05.12
Pünktlich um 6.30 Uhr kalifornischer Zeit läutete Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Börsen-Glocke.Start des Börsengangs
Facebook sollte nicht nur einer der größten Börsengänge aller Zeiten, sondern auch einer der glanzvollsten werden. Daraus wurde nichts. Offenbar nur dank massiver Stützungskäufe durch die beteiligten Banken fiel das soziale Netzwerk nicht unter seinen Ausgabekurs von 38 Dollar. Der holprige Start an der Börse belastete auch andere Internetfirmen.
Zum größten Internet-Börsengang aller Zeiten hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Glocke der US-Technologiebörse Nasdaq pünktlich um 6.30 Uhr Westküsten-Zeit (15.30 Uhr MESZ) per Live-Schaltung aus dem Hauptquartier im kalifornischen Menlo Park eingeläutet. Zum ersten Handelstag der Aktie hatten sich hunderte Mitarbeiter des sozialen Netzwerks unter freiem Himmel um den Firmengründer gescharrt. Rund 5.000 Menschen verfolgten das Ereignis via Internet.
Die Aktie war danach mit einem Kurssprung von 10,5 Prozent an der Börse gestartet. In New York kostete das Papier zum Handelsstart 42 Dollar. Der Börsenwert des Unternehmens erreichte damit sagenhafte 115 Milliarden Dollar. 20 Minuten später allerdings wendete sich das Blatt: Der Aktienkurs fiel wieder an den Ausgabepreis von 38 Dollar zurück. Dass der Kurs nicht noch weiter abrutschte, dürfte an den Banken gelegen haben, die Facebook an die Börse brachten. Sie können stützend in den Markt eingreifen. Nach 30 Minuten ging es für das Papier dann wieder schrittweise aufwärts.
Facebook wurde schon vor Handelsbeginn mit unglaublichen 104 Milliarden Dollar (80 Milliarden Euro) bewertet. Damit war das acht Jahre alte Unternehmen aus dem Stand teurer als die drei deutschen Traditionsunternehmen BMW, Deutsche Bank und Adidas zusammen. Facebook sammelte mit seinen Aktien zum Stückpreis von 38 Dollar 16 Milliarden Dollar ein.
Zum größten Internet-Börsengang aller Zeiten hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Glocke der US-Technologiebörse Nasdaq pünktlich um 6.30 Uhr Westküsten-Zeit (15.30 Uhr MESZ) per Live-Schaltung aus dem Hauptquartier im kalifornischen Menlo Park eingeläutet. Zum ersten Handelstag der Aktie hatten sich hunderte Mitarbeiter des sozialen Netzwerks unter freiem Himmel um den Firmengründer gescharrt. Rund 5.000 Menschen verfolgten das Ereignis via Internet.
Die Aktie war danach mit einem Kurssprung von 10,5 Prozent an der Börse gestartet. In New York kostete das Papier zum Handelsstart 42 Dollar. Der Börsenwert des Unternehmens erreichte damit sagenhafte 115 Milliarden Dollar. 20 Minuten später allerdings wendete sich das Blatt: Der Aktienkurs fiel wieder an den Ausgabepreis von 38 Dollar zurück. Dass der Kurs nicht noch weiter abrutschte, dürfte an den Banken gelegen haben, die Facebook an die Börse brachten. Sie können stützend in den Markt eingreifen. Nach 30 Minuten ging es für das Papier dann wieder schrittweise aufwärts.
Facebook wurde schon vor Handelsbeginn mit unglaublichen 104 Milliarden Dollar (80 Milliarden Euro) bewertet. Damit war das acht Jahre alte Unternehmen aus dem Stand teurer als die drei deutschen Traditionsunternehmen BMW, Deutsche Bank und Adidas zusammen. Facebook sammelte mit seinen Aktien zum Stückpreis von 38 Dollar 16 Milliarden Dollar ein.
Zuckerberg in den Top-30 der reichsten Menschen der Welt
Zuckerberg feierte bereits den Erfolg der Aktien-Ausgabe zusammen mit seinen Mitarbeitern mit einem nächtlichen 'Hackathon' - einer Veranstaltung, bei der bis in die Morgenstunden unter Einfluss von viel Koffein und lauter Musik Software geschrieben wird.Der Firmen-Chef selbst hat 30 Millionen seiner Anteilsscheine verkauft und damit gut 1,1 Milliarden Dollar eingenommen. Er besitzt aber noch einen Anteil im Gegenwert von mehr als 19 Milliarden Dollar. Auf der Liste der reichsten Menschen der Welt des Finanzdienstes Bloomberg hat sich der 28-Jährige auf Platz 29 vorgeschoben - und liegt damit noch knapp vor den beiden Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin.
Zuletzt waren Zweifel aufgekommen, ob die Mega-Milliarden-Wette aufgeht. So will General Motors als einer der weltgrößten Werbetreibenden vorerst keine Anzeigen mehr auf Facebook schalten, weil man die Nutzer damit kaum erreiche. Zudem nutzen immer mehr Menschen Facebook auf ihren Smartphones, wo bislang keine Werbung zu sehen ist und entsprechend die Einnahmen ausbleiben.
Durch Facebooks Börsengang ändert sich für die Nutzer zunächst nichts. Allerdings wird das soziale Netzwerk künftig unter stärkerem Druck stehen, den Investoren immer bessere Zahlen zu präsentieren. Sonst könnte der Aktienkurs schnell absacken. Da Facebook das Geld fast ausschließlich mit Werbung verdient, rechnen Experten damit, dass das Unternehmen dann versuchen könnte, den Nutzern mehr Anzeigen aufzutischen. Besonders deutsche Datenschützer warnen, dass dafür auch Informationen der Nutzer stärker ausgewertet werden könnten.
Derweil steht Facebook eine 15-Milliarden-Dollar-Klage ins Haus. Nutzer in den USA klagten gegen das Unternehmen, weil Facebook die Spuren der Nutzer im Internet aufgezeichnet haben soll.






