EM-Boykott: Merkel lässt Entscheidung weiter offen
06.05.12
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält sich eine Entscheidung über einen Boykott der Fußball-WM in der Ukraine wegen der Behandlung der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko weiter offen. Über Reisepläne in die Ukraine werde Merkel "kurzfristig entscheiden", sagte ihr Sprecher Steffen Seibert.
Gleichzeitig dementierte Seibert einen Bericht des Magazins 'Der Spiegel', dem zufolge sich die Kanzlerin für einen gemeinsamen Boykott aller EU-Staats- und Regierungschefs einsetzt, falls die schwer kranke Timoschenko nicht freigelassen wird. "Die Bundeskanzlerin wirbt nicht für einen EU-weiten politischen Boykott der EM-Spiele in der Ukraine", betonte ihr Sprecher.
Gleichzeitig dementierte Seibert einen Bericht des Magazins 'Der Spiegel', dem zufolge sich die Kanzlerin für einen gemeinsamen Boykott aller EU-Staats- und Regierungschefs einsetzt, falls die schwer kranke Timoschenko nicht freigelassen wird. "Die Bundeskanzlerin wirbt nicht für einen EU-weiten politischen Boykott der EM-Spiele in der Ukraine", betonte ihr Sprecher.





