Atomkraftgegner protestieren in Gorleben
28.04.12
Atomkraftgegner aus ganz Deutschland haben in Gorleben gegen die Einrichtung eines Endlagers für stark strahlenden Nuklearmüll protestiert. An einer Blockade rund um das Erkundungsbergwerk beteiligten sich nach Angaben der Polizei mehr als 1.000 Menschen. Die Aktion sei friedlich verlaufen, hieß es. Die Organisatoren sprachen von knapp 3.000 Teilnehmern. Landwirte versperrten mit ihren Traktoren Zufahrtswege.
Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg erklärte, die "kulturelle Umzingelung" des Geländes solle klarmachen, dass es im Wendland nach wie vor starke Zweifel an der von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) angekündigten ergebnisoffenen Suche nach einem atomaren Endlager gibt. "Wir fürchten, dass sich am Ende doch alles auf Gorleben konzentriert", sagte er. Der Salzstock sei ein "Symbol verfehlter Atompolitik".
Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg erklärte, die "kulturelle Umzingelung" des Geländes solle klarmachen, dass es im Wendland nach wie vor starke Zweifel an der von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) angekündigten ergebnisoffenen Suche nach einem atomaren Endlager gibt. "Wir fürchten, dass sich am Ende doch alles auf Gorleben konzentriert", sagte er. Der Salzstock sei ein "Symbol verfehlter Atompolitik".





