RTL-Umfrage: Deutsche haben keine Angst vor dem Islam
16.04.12
Trotz massiver Kritik haben radikal-islamistische Salafisten in deutschen Städten Gratis-Koran-Exemplare verteilt .Foto: dpa bildfunk
Wer bezahlt die Koran-Aktion der Salafisten?
Radikale Islamisten haben in Deutschland kostenlose Koran-Exemplare verteilt, doch wer hat die Aktion bezahlt? Der Verfassungsschutz vermutet, dass die Sache von ausländischen Geldgebern finanziert wird. "Ich gehe davon aus, dass es externe Geldgeber gibt", sagte der niedersächsische Landesverfassungsschutz-Chef Hans-Werner Wargel, dem Magazin 'Der Spiegel'.
Die Gruppe der Salafisten hätte vorab 300.000 Euro an die Ulmer Druckerei überwiesen, die 300.000 Korane für die Organisation druckte, heißt es in dem Bericht. Der Verfassungsschutz vermute die Geldgeber in Saudi-Arabien oder Katar, schrieb das Magazin. Es gebe Erkenntnisse, dass bereits in der Vergangenheit Geld von der Arabischen Halbinsel an das salafistische Netzwerk in Deutschland überwiesen worden sei.
Trotz massiver Kritik hatten die Salafisten die umstrittene Verteilung von Gratis-Koran-Exemplaren in mehreren deutschen Großstädten durchgeführt. Sicherheitskreise warnen, dass unter dem Deckmantel der an sich unstrittigen Verteilung des heiligen Buches der Muslime radikalisierter Nachwuchs geworben werden soll. Der Initiator der Koran-Aktion, Ibrahim Abou-Nagie, hatte Andersgläubigen gedroht: "Christen und Juden kommen in die Hölle, wenn sie den Islam nicht annehmen."
Die Gruppe der Salafisten hätte vorab 300.000 Euro an die Ulmer Druckerei überwiesen, die 300.000 Korane für die Organisation druckte, heißt es in dem Bericht. Der Verfassungsschutz vermute die Geldgeber in Saudi-Arabien oder Katar, schrieb das Magazin. Es gebe Erkenntnisse, dass bereits in der Vergangenheit Geld von der Arabischen Halbinsel an das salafistische Netzwerk in Deutschland überwiesen worden sei.
Trotz massiver Kritik hatten die Salafisten die umstrittene Verteilung von Gratis-Koran-Exemplaren in mehreren deutschen Großstädten durchgeführt. Sicherheitskreise warnen, dass unter dem Deckmantel der an sich unstrittigen Verteilung des heiligen Buches der Muslime radikalisierter Nachwuchs geworben werden soll. Der Initiator der Koran-Aktion, Ibrahim Abou-Nagie, hatte Andersgläubigen gedroht: "Christen und Juden kommen in die Hölle, wenn sie den Islam nicht annehmen."
63 Prozent fühlen sich nicht bedroht
Unterdessen fühlt sich die Mehrheit der Bundesbürger nicht vom Islam bedroht sowie ausreichend über ihn informiert. Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für RTL. Insgesamt gaben 59 Prozent der Befragten an, sie fühlten sich ausreichend über den Islam informiert, 39 Prozent verneinten die Frage.Bei der Frage, ob der Islam Teil der deutschen Gesellschaft ist, sind die Ansichten geteilt. 48 Prozent würden sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört. Ebenso viele sind der Ansicht, dass der Islam nicht Teil der deutschen Gesellschaft ist.
Ein Gefühl der Bedrohung durch den Islam empfindet jeder Dritte (31 Prozent), während die breite Mehrheit von 63 Prozent dies nicht so sieht.




