Watzke nimmt Hoeneß nicht ernst
09.04.12
Hans-Joachim Watzke heizt vor dem Duell gegen die Bayern die Stimmung anFoto: Imago Sportfotodienst
Vor dem Gigantenduell seiner Dortmunder Borussia gegen den FC Bayern München hat Hans-Joachim Watzke die Stimmung angeheizt. Der BVB-Boss sprach bei Sky ...
..über Bayern-Präsident Uli Hoeneß: "Ich schätze ihn ja total, aber deshalb muss man trotzdem nicht alles ernst nehmen, was er sagt. Das ist auch schon mal widersprüchlich. Für uns ist es kein Druck, im Meisterschaftskampf mit Bayern dabei zu sein, sondern Genuss. Demzufolge interessiert es uns wirklich nicht. Es nützt nichts, wenn du dich für deine Strategie am Grünen Tisch feiern lässt. Die Spiele werden durch die Spieler gewonnen, vielleicht noch ein bisschen durch die Trainer. Mit Psychostrategien gewinnst du kein Spiel. An uns prallt es definitiv ab. Man sieht es auch an den Resultaten. Unsere Spieler lachen sich darüber kaputt. Die juckt das wirklich nicht, das ist heute eine ganz andere Generation: Die wollen Fußball spielen, die haben Selbstbewusstsein und sind nicht grüblerisch. Die machen sich da keinen Kopf. Die gehen drauf und schauen, was rauskommt."
...über das Spitzenspiel am Mittwoch: "Wir haben extremen Respekt vor den Bayern, aber nicht im Ansatz Angst. Für uns ist es eine richtig tolle Geschichte, bei einem solchen Spiel beteiligt zu sein, wenn bedenkt wo wir hergekommen sind."
...auf die Frage, ob im Falle eines Sieges am Mittwoch eine Vorentscheidung im Meisterkampf gefallen sei: "Rein rechnerisch auf gar keinen Fall. Ich lehne mich weit aus dem Fenster: Wenn wir nach dem 32.Spieltag noch sechs Punkte Vorsprung haben, wird das Torverhältnis nicht mehr entscheidend sein. Vor dem Hintergrund dieser drei Spiele haben wir viel zu viel Demut. Wir wissen, dass es weitergeht, wenn wir gewinnen. Umgekehrt, wenn Bayern gewinnt, geht es auch weiter. Die werden auch irgendwann noch Punkte lassen - und dann müssen wir da sein."
...über die Champions League: "Ich sage hier und heute, dass wir nächstes Jahr in der Champions League besser präsentieren werden, weil wir Erfahrung gesammelt haben. Aber es war unser Weg, unseren jungen Spielern diese Erfahrung in der Champions League selber zu geben und nicht, sie von außen einzukaufen. Wir müssen uns an unserem finanziellen Korsett orientieren. Bayern kann sich den Weg der exklusiven internationalen Spitzenklassen von Leuten, die sie holen, leisten. Wir können das gar nicht."
...über die Gefahr, dass Borussia Dortmund wieder in finanzielle Schieflage geraten könnte: "So lange ich und meine Mitstreiter die Verantwortung haben, ist sie null. Natürlich müssen wir unser Budget erhöhen. In diesem Jahr haben wir 41 Millionen eingeplant, Im nächsten Jahr gehen wir auf 45 Millionen. Wir haben aber auch erhebliche Einnahmesteigerungen. Wir haben im ersten Halbjahr 16 Millionen Gewinn gemacht. Keiner muss sich um Borussia Dortmunds Finanzen Sorgen machen. Im Sponsoring, im TV-Geld-Ranking und Champions League ist auch noch jede Menge drin."
...über die Verhandlungen mit Shinji Kagawa: "Es ist schwieriger, weil Shinji nicht wie Mario (Götze) lange in Dortmund gelebt hat. Er ist internationaler aufgestellt. Er möchte seine Zukunftsentscheidung davon abhängig machen, ob er beim BVB bleibt oder möglicherweise etwas anderes macht. In diesem Monat wird sicherlich irgendwann eine Entscheidung fallen. Ich bin nach wie vor optimistisch, weil den meisten Spieler leuchtet ein, dass das Gesamtpaket Borussia Dortmund überragend gut ist."
..über Bayern-Präsident Uli Hoeneß: "Ich schätze ihn ja total, aber deshalb muss man trotzdem nicht alles ernst nehmen, was er sagt. Das ist auch schon mal widersprüchlich. Für uns ist es kein Druck, im Meisterschaftskampf mit Bayern dabei zu sein, sondern Genuss. Demzufolge interessiert es uns wirklich nicht. Es nützt nichts, wenn du dich für deine Strategie am Grünen Tisch feiern lässt. Die Spiele werden durch die Spieler gewonnen, vielleicht noch ein bisschen durch die Trainer. Mit Psychostrategien gewinnst du kein Spiel. An uns prallt es definitiv ab. Man sieht es auch an den Resultaten. Unsere Spieler lachen sich darüber kaputt. Die juckt das wirklich nicht, das ist heute eine ganz andere Generation: Die wollen Fußball spielen, die haben Selbstbewusstsein und sind nicht grüblerisch. Die machen sich da keinen Kopf. Die gehen drauf und schauen, was rauskommt."
...über das Spitzenspiel am Mittwoch: "Wir haben extremen Respekt vor den Bayern, aber nicht im Ansatz Angst. Für uns ist es eine richtig tolle Geschichte, bei einem solchen Spiel beteiligt zu sein, wenn bedenkt wo wir hergekommen sind."
...auf die Frage, ob im Falle eines Sieges am Mittwoch eine Vorentscheidung im Meisterkampf gefallen sei: "Rein rechnerisch auf gar keinen Fall. Ich lehne mich weit aus dem Fenster: Wenn wir nach dem 32.Spieltag noch sechs Punkte Vorsprung haben, wird das Torverhältnis nicht mehr entscheidend sein. Vor dem Hintergrund dieser drei Spiele haben wir viel zu viel Demut. Wir wissen, dass es weitergeht, wenn wir gewinnen. Umgekehrt, wenn Bayern gewinnt, geht es auch weiter. Die werden auch irgendwann noch Punkte lassen - und dann müssen wir da sein."
...über die Champions League: "Ich sage hier und heute, dass wir nächstes Jahr in der Champions League besser präsentieren werden, weil wir Erfahrung gesammelt haben. Aber es war unser Weg, unseren jungen Spielern diese Erfahrung in der Champions League selber zu geben und nicht, sie von außen einzukaufen. Wir müssen uns an unserem finanziellen Korsett orientieren. Bayern kann sich den Weg der exklusiven internationalen Spitzenklassen von Leuten, die sie holen, leisten. Wir können das gar nicht."
...über die Gefahr, dass Borussia Dortmund wieder in finanzielle Schieflage geraten könnte: "So lange ich und meine Mitstreiter die Verantwortung haben, ist sie null. Natürlich müssen wir unser Budget erhöhen. In diesem Jahr haben wir 41 Millionen eingeplant, Im nächsten Jahr gehen wir auf 45 Millionen. Wir haben aber auch erhebliche Einnahmesteigerungen. Wir haben im ersten Halbjahr 16 Millionen Gewinn gemacht. Keiner muss sich um Borussia Dortmunds Finanzen Sorgen machen. Im Sponsoring, im TV-Geld-Ranking und Champions League ist auch noch jede Menge drin."
...über die Verhandlungen mit Shinji Kagawa: "Es ist schwieriger, weil Shinji nicht wie Mario (Götze) lange in Dortmund gelebt hat. Er ist internationaler aufgestellt. Er möchte seine Zukunftsentscheidung davon abhängig machen, ob er beim BVB bleibt oder möglicherweise etwas anderes macht. In diesem Monat wird sicherlich irgendwann eine Entscheidung fallen. Ich bin nach wie vor optimistisch, weil den meisten Spieler leuchtet ein, dass das Gesamtpaket Borussia Dortmund überragend gut ist."





