Winter bleibt kalt: Jetzt kommt die Glätte
11.02.12
Erstmals seit 1997 gibt es wieder das offizielle Alstereisvergnügen. Es werden eine Million Besucher in Hamburg erwartet.Foto: dpa bildfunk
Hamburger stürmen das Alstereisvergnügen
Der Winter kennt weiterhin keine Gnade. Auch an diesem Wochenende bleibt es kalt. Und schlimmer noch: Es kommt Schneefall und der bringt Glätte auf die eiskalten Straßen. Vor allem im Norden wird der Verkehr beeinträchtigt werden. Auch im Süden und in den Mittelgebirgen ist mit erheblichem Schneefall und Glätte zu rechnen.
Im Anschluss kann es auch zu Sprühregen kommen, auf dem tiefgründig gefrorenen Boden werden der schnell zu Glatteis. Am Montag wird es in einem Streifen zwischen Niederrhein, Eifel bis herüber nach Sachsen und den Norden Bayerns vor allem im Berufsverkehr glatt werden.
Doch gerade im Norden zeigt der Winter auch seine schöne Seite. Denn erstmal seit 1997 gibt es wieder das Alstereisvergnügen. Auf der Außenalster läuft Deutschlands größte Winterparty. Bei strahlendem Sonnenschein haben rund 500.000 Hamburger und Touristen die Eisfläche gestürmt. Bis Sonntag werden über eine Million Besucher beim Alstereisvergnügen erwartet - das wären mehr als beim letzten offiziellen Alstereisvergnügen 1997. Anders als damals stehen aber in diesem Jahr keine Stände auf dem Eis. Dafür locken am Ufer 60 Buden mit Glühwein, Punch, Kakao, Würstchen und Waffeln. Dort schunkelten sich die Menschen gegen die eisige Kälte warm.
"Die Leute strömen in Massen zu uns", sagte Sören Wegner vom Schlittschuh-Verleih am Uferstand der Außenalster. "Wir haben sogar schon Tennisspieler auf dem Eis gesehen, die sich mit einem Netz und Graffiti ihr Feld auf dem Eis markiert haben", sagte die 13-jährige Sina.
Aufsehen erregte auf den Alsterwiesen eine mobile Sauna und ein Whirlpool. Thomas Schindzielorz schnappt sich einen Flyer. "Die Idee ist genial."
Im Anschluss kann es auch zu Sprühregen kommen, auf dem tiefgründig gefrorenen Boden werden der schnell zu Glatteis. Am Montag wird es in einem Streifen zwischen Niederrhein, Eifel bis herüber nach Sachsen und den Norden Bayerns vor allem im Berufsverkehr glatt werden.
Doch gerade im Norden zeigt der Winter auch seine schöne Seite. Denn erstmal seit 1997 gibt es wieder das Alstereisvergnügen. Auf der Außenalster läuft Deutschlands größte Winterparty. Bei strahlendem Sonnenschein haben rund 500.000 Hamburger und Touristen die Eisfläche gestürmt. Bis Sonntag werden über eine Million Besucher beim Alstereisvergnügen erwartet - das wären mehr als beim letzten offiziellen Alstereisvergnügen 1997. Anders als damals stehen aber in diesem Jahr keine Stände auf dem Eis. Dafür locken am Ufer 60 Buden mit Glühwein, Punch, Kakao, Würstchen und Waffeln. Dort schunkelten sich die Menschen gegen die eisige Kälte warm.
"Die Leute strömen in Massen zu uns", sagte Sören Wegner vom Schlittschuh-Verleih am Uferstand der Außenalster. "Wir haben sogar schon Tennisspieler auf dem Eis gesehen, die sich mit einem Netz und Graffiti ihr Feld auf dem Eis markiert haben", sagte die 13-jährige Sina.
Aufsehen erregte auf den Alsterwiesen eine mobile Sauna und ein Whirlpool. Thomas Schindzielorz schnappt sich einen Flyer. "Die Idee ist genial."
42 Schiffe im Eis eingeschlossen - Chaos auf dem Balkan
Auch auf dem Maschsee in Hannover haben sich Eisläufer und Familien mit Kinderwagen auf die Eisdecke gewagt. Am Wochenende werden mehr als 100.000 Besucher zu der Party auf dem zugefrorenen Maschsee erwartet.Doch leider ist der Winter nicht überall ein Vergnügen: Auf dem Neckar hängen nach der Sperrung mehrerer Schleusen immer mehr Schiffe fest. Inzwischen seien 42 Schiffe zwischen Mannheim und dem Hafen Heilbronn vom Eis eingeschlossen, sagte Jörg Huber vom Wasser-und Schifffahrtsamt Heidelberg.
Am Samstag waren mehrere Eisbrecher auf dem Neckar im Einsatz, um Wehre vom Eis zu befreien. Wegen des Winterwetters gehe auf dem Neckar praktisch nichts mehr. Wann die Frachter wieder fahren können, stehe noch nicht fest. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg hat einen 'Krisenstab Eis' gegründet.
Auch in Bulgarien legte eine dicke Eisdecke die Schifffahrt auf der Donau lahm. Bei der Donaustadt Silistra im Osten war der Fluss komplett zugefroren, wie die bulgarische Donaubehörde am Samstag mitteilte.
In der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica fiel ein halber Meter Schnee. In Serbien waren 50.000 Menschen eingeschneit, teilte der Leiter des Notfallstabes in Belgrad mit. Um Strom zu sparen, bestimmte die serbische Regierung die nächste Woche als arbeitsfrei.






