Zurück nach Maranello: Ferrari öffnet eigenen Windkanal

25.09.2013 | 11:24
Zurück nach Maranello: Ferrari öffnet eigenen Windkanal Wollen 2014 Sebatian Vettel vom Thron stürzen: Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und Teamchef Stefano Domenicali

Bei Ferrari werden alle Gänge in Bewegung gesetzt, damit die Durststrecke - 2007 feierten die Italiener den letzten WM-Titel - bei dem Traditionsrennstall im kommenden Jahr endlich endet. Neben dem spektakulären Comeback von Kimi Räikkönen gibt es schon bald eine weitere Rückkehr bei der Scuderia.

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Noch im Oktober will das Team den hauseigenen Windkanal in Maranello wiedereröffnen und damit seine Arbeit in Köln-Marsdorf beenden. Ferrari hatte in den letzten beiden Jahren die Anlage des ehemaligen Toyota-Rennstalls genutzt. Hauptgrund für die Abwanderung an den Rhein waren fehlerhafte Daten, die der Windkanal in Italien geliefert hatte. Diese Fehler scheinen nun behoben zu sein.

"Unser neuer Windkanal ist sehr wichtig für uns, es wird ein gewaltiges Werkzeug sein", sagte Teamchef Stefano Domenicali zu 'Autosport'. Der Italiener erhofft sich dadurch einen Vorteil bei der Jagd auf Red Bull, da der Mieter-Status in Köln das Team eingeschränkt habe. "Es ist, als ob man Basketball mit einer Hand hinter dem Rücken spielt. Das kann man im Training mal machen, aber im Wettkampf benutzt du besser beide Hände. Ich denke, das wird in Zukunft wieder der Fall sein", so der 48-Jährige.

Bildquelle: Getty Images/Bongarts

WM-Stand 2016

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Platz Fahrer Team Land Punkte A B S S C C C B R S H H C A M S S C A A Y
1 GER N. Rosberg MER GER 100 25 25 25 25 A - - - - - - - - - - - - - - - -
2 FIN K. Räikkönen FER FIN 61 A 18 10 15 18 - - - - - - - - - - - - - - - -
3 GBR L. Hamilton MER GBR 57 18 15 6 18 A - - - - - - - - - - - - - - - -
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