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Unter uns

Yvonne de Bark kehrt zu "Unter uns" zurück

04.12.2012 | 15:10
Unter uns: Yvonne de Bark als Pia Lassner und Patrick Müller als Tobias Lassner Tobias freut sich über das überraschende Auftauchen seiner Mutter Pia

Pia Lassner lüftet ein Familiengeheimnis

Pia Lassner, die Mutter von Tobias, kehrt im Februar 2013 in die Schillerallee zurück und lüftet ein lang gehütetes Familiengeheimnis, das Tobias' Leben für immer verändern wird, denn er erfährt, wer sein Vater ist … Und so gibt es ein Wiedersehen mit Schauspielerin Yvonne de Bark.

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Wie war das Wiedersehen bei „Unter uns“?
Ich habe sehr gezittert. Das war ungefähr so, als wenn man einen Ex-Freund wiedertrifft, den man sehr geliebt hat. So aufgeregt war ich. Patrick Müller, der meinen Serien-Sohn Tobias, spielt sagte bei meiner Rückkehr: ‚Jetzt fühle ich mich wieder so klein, ich bin doch schon so groß geworden‘. Und ich bin total überrascht, mit welchem Tempo jetzt bei ‚Unter uns‘ gearbeitet wird. Aber ich finde das klasse, ich mag das und kenne das von zu Hause auch nicht anders.

Wie lange wirst du bei „Unter uns“ bleiben?
Das ist noch offen. Als der Anruf kam, hatte ich einfach Lust, wieder dabei zu sein. Und jetzt mische ich die Truppe der Schillerallee gerade ordentlich auf.

Wie viel hat sich verändert, seitdem du gegangen bist?
Pia war ja damals sehr gut mit Ute befreundet und als Bella (Schauspielerin Isabell Hertel, die Ute Fink spielt) und ich uns wiedergesehen haben, war es sofort wie früher. Wir lagen uns direkt in den Armen. Unsere Wiedersehensszene haben wir übrigens an dem Ort gedreht, an dem wir uns damals verabschiedet und Rotz und Wasser geheult haben.

Yvonne de Bark: "Früher hat mir Pia besser gefallen!"

"Unter uns"-Stars Joy Abiola-Müller, Yvonne de Bark und Patrick Müller Yvonne de Bark steht wieder mit Joy Abiola-Müller und Patrick Müller vor der Kamera

Hat sich deine Rolle als Pia Lassner auch verändert?
Pia hat sich total verändert! Sie war ja eher so der sportliche Typ. Jetzt ist sie sehr adrett und redet wie Dr. House. Sie trägt hohe Schuhe, ist gestylt, schick, trägt Blüschen. Und sie redet manchmal lange Sätze im Medizinerjargon. Früher hat sie mir besser gefallen, weil ich doch so textlernfaul bin (lacht).

Wie hast du dich selbst verändert in den letzten Jahren?
Ich schreibe inzwischen nur noch. Demnächst erscheinen Bücher Nummer 5, 6 und 7. Schreiben macht mir wahnsinnig Spaß. Das letzte Buch „Mann zu verschenken“ ist richtig lustig geworden. Demnächst erscheint ein neues Sachbuch "Pimp your kid" und im nächsten Frühjahr der zweite Teil von „Mann zu verschenken.“ Die Geschichte hinter „Mann zu verschenken“ ist übrigens angelehnt an das Verhältnis zwischen meinem früheren Lebensgefährten Raoul, mir und seiner Ex-Frau. Ich war ja erst Raouls Geliebte und habe ihn von seiner Frau übernommen. Mit seiner Ex bin ich seit Jahren richtig gut befreundet.

Du hast aus Langeweile Kinder bekommen, habe ich gelesen?
Stimmt. Raoul und ich saßen eines Tages da und wussten nach den arbeitsintensiven Jahren bei der Primetime-Serie "Motorradcops" nicht, was als nächstes ansteht und da haben wir beschlossen: Kind ist doch interessant! Aber man muss sich bewusst sein, dass das ein echtes Projekt ist. Das klingt zwar kalt, aber letztendlich ist es ein Projekt, das dein Leben bestimmen wird. Man arbeitet Tag und Nacht dafür.

Apropos Raoul – Jetzt seid ihr nicht mehr zusammen, versteht euch aber immer noch gut?
Ja, sehr. Wir haben uns nie nicht verstanden, sind uns nur gegen Ende der Beziehung auf die Nerven gegangen (lacht). Allerdings habe ich das Leben als Alleinerziehende unterschätzt. Schon allein einen IKEA-Schrank aufzubauen, geschweige denn überhaupt erst aus dem Auto zu hieven, ist nahezu unmöglich ohne starken Männerarm.

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