So | 19:05

Vermisst: Sandra Eckardt verfolgt jede noch so kleine Spur

Die "Vermisst"-Moderatorin Sandra Eckardt möchte Menschen, die durch das Schicksal getrennt wurden, helfen und reist dafür um die ganze Welt.
"Vermisst"-Moderatorin Sandra Eckardt verfolgt jede noch so kleine Spur.

Sandra Eckardt wird von der Hoffnung der Suchenden angetrieben

Auch in der neunten Staffel von "Vermisst" setzt sich Sandra Eckardt für die ein, die darauf hoffen, endlich einen geliebten Menschen in die Arme schließen zu können. Sie reist um die Welt, klopft an fremde Türen und hofft auf Hilfsbereitschaft und Verständnis. Bei ihrer Suche denkt sie an die Hoffnung, die in sie gesetzt wird – und das treibt die Moderatorin immer wieder an.

- Anzeige -

Moderatorin setzt sich auch in der neunten Staffel für Menschen ein

"Vermisst"-Moderatorin Sandra Eckardt und Karry
"Vermisst"-Moderatorin Sandra Eckardt hat auch Karry geholfen.

Sandra Eckardt: "Ob Indien, Marokko oder Paraguay - auf der Suche nach Vermissten bin ich auch diesmal wieder um die ganze Welt gereist. Zurückgekommen bin ich mit spannenden Suchen, ergreifenden Schicksalen, emotionalen Momenten und herzergreifenden Wiedersehen. Ich habe z. B. Bianca kennengelernt, die von ihrem Vater nichts weiter besitzt, als ein altes Foto. Oder Oscar, der vor 33 Jahren zurück nach Kuba musste und seine Tochter seitdem nie mehr wieder gesehen hat. So unterschiedlich die Schicksale, so groß der gemeinsame Wunsch: Endlich den Vermissten wieder in die Arme schließen. Ob's klappt? Einschalten, mitfiebern und auf keinen Fall die Taschentücher vergessen."

Manchmal bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als von Tür zu Tür zu laufen, um neue Hinweise zu erhalten. Fällt Ihnen das leicht?
Sandra Eckardt: "Mittlerweile ja. Denn ich habe gemerkt, dass ich von ehemaligen Nachbarn oder Anwohnern meistens die besten Hinweise bekomme. Natürlich ist es schon merkwürdig, einfach so bei jemandem zu klingeln. Aber bis auf wenige Ausnahmen sind die Menschen hilfsbereit - zuerst natürlich verwundert, wäre ich ja auch, wenn plötzlich eine fremde Frau und dann auch noch mit einer Kamera vor meiner Tür stehen würde. Aber wenn ich dann erzähle, worum es geht, versuchen die meisten zu helfen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn ohne diese wichtigen Tipps hätte ich manche Suche schon abbrechen müssen."

Sie geben nicht auf, bevor Sie nicht irgendeine Spur finden - und sei sie noch so klein. Was treibt Sie an?
Sandra Eckardt: "Bevor ich auf die Suche gehe, unterhalte ich mich immer sehr ausführlich mit den Menschen, die ein Familienmitglied vermissen. In der Sendung sieht man davon nur einen Ausschnitt. Aber tatsächlich rede ich viel länger mit den Suchenden. Sie erzählen mir sehr persönliche Dinge, oft auch aus Zeiten, die zu den schlimmsten ihres Lebens gehören, sie öffnen sich und vertrauen mir. Dafür möchte ich jedem Suchenden danken. Nach einem solchen Gespräch suche ich dann ja nicht für irgendjemanden, sondern für Menschen, die ich persönlich kennengelernt habe, die ich mag und die all ihre Hoffnung in mich setzen. Daran denke ich bei der Suche und das ist mein Antrieb."

Sandra Eckardt dankt jedem Suchenden für seine Offenheit

Sie geben nicht auf, bevor Sie nicht irgendeine Spur finden - und sei sie noch so klein. Was treibt Sie an?
Sandra Eckardt: "Bevor ich auf die Suche gehe, unterhalte ich mich immer sehr ausführlich mit den Menschen, die ein Familienmitglied vermissen. In der Sendung sieht man davon nur einen Ausschnitt. Aber tatsächlich rede ich viel länger mit den Suchenden. Sie erzählen mir sehr persönliche Dinge, oft auch aus Zeiten, die zu den schlimmsten ihres Lebens gehören, sie öffnen sich und vertrauen mir. Dafür möchte ich jedem Suchenden danken. Nach einem solchen Gespräch suche ich dann ja nicht für irgendjemanden, sondern für Menschen, die ich persönlich kennengelernt habe, die ich mag und die all ihre Hoffnung in mich setzen. Daran denke ich bei der Suche und das ist mein Antrieb."

Haben Sie nach den Dreharbeiten noch Kontakt zu den Familien?

Sandra Eckardt: "Es interessiert mich tatsächlich sehr, wie es den Menschen aus den letzten Folgen geht und ich frage auch öfter nach: Ob der Kontakt zum Gefundenen noch besteht, wie oft sich die Familienangehörigen sehen, was es Neues gibt. Und immer wenn ich etwas erfahre, freue ich mich."