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Blue im exklusiven Interview

28.01.13 10:31
Blue melden sich mit "Roulette" zurückWenn das aktuelle Blue-Album "Roulette" bei den Fans gut ankommt, würden Antony Costa, Simon Webbe, Lee Ryan und Duncan James auch gerne wieder in Deutschland auf Tour gehen.
Foto: Moritz Künster

"Wir sind als Männer zurückgekehrt"

Die britische Erfolgs-Boyband Blue ist zurück. Wobei "Boyband" trifft es nicht mehr so ganz. Denn nicht nur die Songs auf dem neuen Album "Roulette" sind reifer geworden ... Wir trafen Duncan James, Lee Ryan, Antony Costa und Simon Webbe zum Interview. Dabei verrieten die vier, warum der neue Longplayer so besonders für sie ist, was sie von den "neuen" Boybands halten und warum sie gerne fünf Minuten länger im Bett bleiben.

von Anja Blanuscha

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Album "Roulette". Würdet ihr euch selbst auch als Spielertypen bezeichnen?
Duncan James: Das neue Album hat auf jeden Fall was von einem Glücksspiel für uns. Das letzte Studioalbum ist genau zehn Jahre her. Für jede Band, die sich nach so langer Zeit zurückmeldet, ist das mit viel Risiko verbunden. Bist du noch angesagt? Mögen die Leute überhaupt noch deine Musik? Blue gibt es schon seit 13 Jahren und so gesehen war unsere gesamte Laufbahn ein Glücksspiel. Darum haben wir das Album „Roulette“ genannt. Wir haben dafür ja ein eigenes Plattenlabel gegründet. Seine eigene Firma zu gründen, ist immer ein Risikospiel. Und es war zwischendurch wirklich sehr schwer für uns. Nicht nur für uns als Band „Blue“, sondern für jeden persönlich ist das Album daher etwas ganz besonderes.

Antony Costa: Es ist wie in der Liebe. Auch dort muss man Risiken eingehen.

Ihr habt euch eine längere Auszeit gegönnt. Wart ihr ausgepowert? Wie wichtig war das für euch?
Duncan James: Das war verdammt wichtig. Wir waren an einem Punkt angekommen, wo auf uns enorm viel Druck gelastet hat. Und gerade wenn man jung ist, setzt dir sowas ziemlich zu. Wir haben uns dazu entschieden, uns eine Pause zu gönnen. Dass es am Ende fünf Jahre sein werden, konnte keiner ahnen. Das hat sich verselbstständigt. Jeder hat so sein Ding gemacht, an der eigenen Solokarriere gearbeitet. So eine Phase ist wichtig, weil man viel über sich selbst lernt. Wir sind sozusagen als Männer zurückgekommen. Wir sind erwachsen geworden. Wissen die Dinge jetzt viel besser zu schätzen.

In eurer aktuellen Single „Hurt Lovers“ singt ihr, dass man eine Liebe nicht zu schnell aufgeben darf, auch wenn es in der Beziehung mal nicht so gut läuft. Sprecht ihr da aus eigener Erfahrung?
Antony Costa: Über die Jahre hat vermutlich jeder von uns sowas durchgemacht. Daher war „Hurt Lovers“ auch der perfekte Song für das Comeback von Blue - eben eine Ballade, in der sich jeder wiederfinden kann. Der Song ist ja auch auf dem Soundtrack von dem Film „Schlussmacher“. Matthias Schweighöfer fand, dass das Lied super zu seinem Film passen würde.

Ihr wart ja auch bei der Filmpremiere in Berlin dabei. Habt ihr danach zusammen Party gemacht?
Simon Webbe:Wir haben Matthias später kurz gesehen. An diesem Abend wollte jeder ein Stück von ihm. Dennoch hat er sich Zeit genommen und sich bei jeder Person bedankt, die an dem Film mitgewirkt hat. Das habe ich in der Form noch nie gesehen. Und wir waren schon bei einigen Filmpremieren. Toll, wenn jemanden so bodenständig bleibt. Er hat diesen Erfolg wirklich verdient. Herzlichen Glückwunsch, Matthias!

Blue im exklusiven Talk"Hurt Lovers" - mit der ersten Singleauskopplung lieferten Blue den Titelsong zum Kinoerfolg "Der Schlussmacher" von und mit Matthias Schweighöfer.
Foto: Moritz Künster
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Macht ihr denn noch viel Party?

Lee Ryan: In erster Linie sind diese Partys Arbeit. Ich werde jetzt natürlich nicht verraten, wann ich mich das letzte Mal betrunken und blamiert habe, die offizielle Antwort lautet natürlich, dass wir sowas nicht machen … Also es beginnt zumindest als „Arbeit“. Aber nach ein paar Gläsern Wein ist es das auch wiederum nicht. Wir haben natürlich das Glück zu so tollen Veranstaltungen gehen zu dürfen. Das macht schon Spaß. Es ist also mehr eine Art „Spaß-Arbeit“.

Ihr seht auf jeden Fall toll aus. Fast so als kämt ihr gerade aus dem Urlaub …
Allgemeines Raunen ...
Simon Webbe: Wir waren seit drei Jahren nicht mehr im Urlaub, haben die ganze Zeit an unserem Album gearbeitet.
Lee Ryan: Ich würde so gerne mit meinem kleinen Sohn mal nach Disneyland fahren.
Duncan James: In Paris wart ihr doch schon.
Lee Ryan: Ja, aber ich würde ihm gern das Disneyworld in Florida zeigen.
Duncan James: Wir könnten zusammen fahren, und ich nehme meine Tochter Tianie mit ... Vielleicht über Weihnachten.

Ist es schwierig, genug Zeit für die Familie zu haben?
Lee Ryan: Für die Familie muss immer Zeit sein.
Antony Costa: Wir haben ja jetzt unsere eigene Plattenfirma. Dadurch gibt es nicht mehr diesen hohen Druck, von wegen „morgen müsst ihr anfangen, die neue Platte aufzunehmen“. Wir nehmen uns die Zeit und Freiheit, die wir brauchen. Wenn das neue Album (hoffentlich, hoffentlich) gut ankommt, können wir vier uns zusammensetzen und weiterplanen.
Simon Webbe: Wir wollen das neue Album ja genießen. Früher hatten wir nie Gelegenheit, eine Platte richtig zu würdigen, weil man sofort wieder ins Studio gehetzt ist, um die nächste CD aufzunehmen.

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