'Noch tausend Worte': Eddie Murphy nervt auch ohne zu reden
20.06.12

Foto: splashnews.com
1 von 5 Punkten
Was ist noch unlustiger als ein dauerquasselnder Eddie Murphy? Ein stummer Eddie Murphy! In der Komödie ‚Noch tausend Worte‘ muss der Schauspieler die Klappe halten - denn mit jedem gesprochenen Wort rückt sein Tod näher.
Der ich-bezogene Literaturagent Jack McCall (Eddy Murphy, ‚Norbit‘, Mensch, Dave!‘) hat trotz Frau und Kind nur Geld und Arbeit im Kopf. Dabei scheut der Egozentriker auch nicht davor zurück, den Leuten das Blaue vom Himmel zu versprechen, um an sein Ziel zu gelangen. New Age-Guru Dr. Sinja (Cliff Curtis, ‚Push‘, ‚10.000 B.C.‘) will dem Großmaul einen Denkzettel verpassen und lässt aus dem Nichts einen magischen Baum in Jacks Garten sprießen. Ab sofort fällt mit jedem Wort, das Jack sagt oder schreibt, ein Blatt herunter. Verliert der Baum all seine Blätter, endet damit auch Jacks Leben. So ist er dazu verdammt nur noch im äußersten Notfall zu sprechen und sich mit pantomimischen Gesten und viel Gesichtsakrobatik verständlich zu machen.
Der ich-bezogene Literaturagent Jack McCall (Eddy Murphy, ‚Norbit‘, Mensch, Dave!‘) hat trotz Frau und Kind nur Geld und Arbeit im Kopf. Dabei scheut der Egozentriker auch nicht davor zurück, den Leuten das Blaue vom Himmel zu versprechen, um an sein Ziel zu gelangen. New Age-Guru Dr. Sinja (Cliff Curtis, ‚Push‘, ‚10.000 B.C.‘) will dem Großmaul einen Denkzettel verpassen und lässt aus dem Nichts einen magischen Baum in Jacks Garten sprießen. Ab sofort fällt mit jedem Wort, das Jack sagt oder schreibt, ein Blatt herunter. Verliert der Baum all seine Blätter, endet damit auch Jacks Leben. So ist er dazu verdammt nur noch im äußersten Notfall zu sprechen und sich mit pantomimischen Gesten und viel Gesichtsakrobatik verständlich zu machen.
‚Noch tausend Worte‘ ist nach ‚Beverly Hills Cop‘ und ‚Der verrückte Professor‘ schon die dritte Zusammenarbeit zwischen Murphy und Regisseur Brian Robbins. Doch an die einstigen Erfolge wird dieser Film sicher nicht anknüpfen können. Langsam scheint Murphy mit den immer gleichen Komödien seinen Zenit überschritten zu haben. Die stark an ‚Der Dummschwätzer‘ erinnernde Storyline bietet weder richtige Lacher noch Höhepunkte. Selbst wenn dem Baum langsam die Blätter ausgehen, wird keinerlei Spannung erzeugt, da die Geschichte einfach zu vorhersehbar ist.
Während Murphy in der ersten Hälfte des Films mit seinem Dauergerede schon gehörig auf die Nerven geht, ist sein wildes Rumgezappel und Geächze in der zweiten Hälfte des Films noch viel unerträglicher. Die wenigen Lacher im Film heimst Murphys nerdiger Assistent Aaron (Clark Duke, ‚Superbad‘) ein, der im Laufe der Geschichte zu Jacks Sprachrohr wird und den Protagonisten zeitweise in den Schatten stellt.
Aber selbst er kann die Komödie nicht vor seiner völligen Belanglosigkeit retten. Die Moral von der Geschichte wird einem so plakativ wie kitschig um die Ohren gehauen: Das wahre Glück findet der geläuterte Jack am Ende bei seiner Familie. Fazit: ‚Noch tausend Worte‘ ist eine Tragikomödie ohne Tragik und ohne Komödie.
Von Mariana Jang
Während Murphy in der ersten Hälfte des Films mit seinem Dauergerede schon gehörig auf die Nerven geht, ist sein wildes Rumgezappel und Geächze in der zweiten Hälfte des Films noch viel unerträglicher. Die wenigen Lacher im Film heimst Murphys nerdiger Assistent Aaron (Clark Duke, ‚Superbad‘) ein, der im Laufe der Geschichte zu Jacks Sprachrohr wird und den Protagonisten zeitweise in den Schatten stellt.
Aber selbst er kann die Komödie nicht vor seiner völligen Belanglosigkeit retten. Die Moral von der Geschichte wird einem so plakativ wie kitschig um die Ohren gehauen: Das wahre Glück findet der geläuterte Jack am Ende bei seiner Familie. Fazit: ‚Noch tausend Worte‘ ist eine Tragikomödie ohne Tragik und ohne Komödie.
Von Mariana Jang

























