Filmkritik: 'Snow White and the Huntsman' trifft auf 'Herr der Ringe'
31.05.12

Foto: Imago Entertainment
3 von 5 Punkten
Märchenverfilmungen sind derzeit voll im Trend: So ist es nicht verwunderlich, dass nach 'Spieglein, Spieglein' jetzt bereits die zweite Schneewittchen-Verfilmung in die Kinos kommt. Doch anders als im fröhlich bunten 'Spieglein Spieglein', ist 'Snow White and the Huntsman' eher eine düstere Mischung aus 'Herr der Ringe' und 'Jeanne d’Arc'.
Die boshafte Ravenna (Charlize Theron, 'Monster', 'Hancock') reißt mit Hilfe ihrer dunklen Armee die Herrschaft des Königreiches an sich und sperrt Snow White (Kristen Stewart, 'Twilight', 'The Runaways') im Turm ein. Solange ihr der Zauberspiegel versichern kann, dass sie die Schönste im Land ist, ist die von Jugend und Schönheit besessene Ravenna zufrieden. Doch mit dem Tag ihrer Volljährigkeit erblüht Snow White zu einer wahren Schönheit. Außer sich vor Wut, dass sie nicht mehr die Schönste ist und Snow White die Flucht aus dem Schloss gelingt, beauftragt Ravenna den Huntsman (Chris Hemsworth, 'Thor', 'Marvel’s The Avengers') sie wieder einzufangen. Statt sie jedoch zu jagen, schlägt sich der Huntsman auf Snow Whites Seite und plant gemeinsam mit ihr einen Rachefeldzug gegen die Königin.
Die boshafte Ravenna (Charlize Theron, 'Monster', 'Hancock') reißt mit Hilfe ihrer dunklen Armee die Herrschaft des Königreiches an sich und sperrt Snow White (Kristen Stewart, 'Twilight', 'The Runaways') im Turm ein. Solange ihr der Zauberspiegel versichern kann, dass sie die Schönste im Land ist, ist die von Jugend und Schönheit besessene Ravenna zufrieden. Doch mit dem Tag ihrer Volljährigkeit erblüht Snow White zu einer wahren Schönheit. Außer sich vor Wut, dass sie nicht mehr die Schönste ist und Snow White die Flucht aus dem Schloss gelingt, beauftragt Ravenna den Huntsman (Chris Hemsworth, 'Thor', 'Marvel’s The Avengers') sie wieder einzufangen. Statt sie jedoch zu jagen, schlägt sich der Huntsman auf Snow Whites Seite und plant gemeinsam mit ihr einen Rachefeldzug gegen die Königin.
Dass Regisseur Rupert Sanders, der mit 'Snow White and the Huntsman' sein Film-Debüt gibt, eigentlich aus der Werbebranche kommt, hat sich auf den Film gut und schlecht ausgewirkt. Viele Szenen, wie zum Beispiel das Milchbad der Königin, wirken wie ein Werbespot für ein Parfüm oder ein anderes Beauty-Produkt. Zwar sind die Bilder unheimlich ausdrucksstark und visuell spektakulär in Szene gesetzt, doch haben sie oft keine weitere Bedeutung für den weiteren Verlauf der Geschichte und scheinen lose aneinandergereiht zu sein. Trotzdem gelingt es Sanders die Geschichte auf originelle und sehenswerte Weise umzusetzen, indem er Charaktere neu erfindet und eine ganz neue Welt erschafft. Auch wenn der Film nicht so richtig in Gang kommt und Kristen Stewart als Snow White eher eine Fehlbesetzung ist, lohnt sich der Kinobesuch allein schon wegen Charlize Therons starker Performance und der zahlreichen visuellen Effekte.
Von Mariana Jang
























