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12. - 14. Oktober: Großer Preis von Südkorea - Yeongam

27.01.12

Rund 160 Millionen Euro haben die Südkoreaner an F1-Promoter Bernie Ecclestone überwiesen, um sich für sieben Jahre einen Platz im WM-Kalender zu sichern. Noch einmal so viel soll der Bau des Korea International Circuit gekostet haben, auf dem die Königsklasse im 2010 erstmals gastierte.

Verantwortlich für das Streckendesign der Strecke in der Provinz Yeongam war wieder einmal der deutsche Stararchitekt Hermann Tilke, der auch die Kursen in Malaysia, Bahrain, Abu Dhabi, China, und der Türkei entworfen und gebaut hat.

Red-Bull-Duo heizt durch Yeongam

Für die Premiere wurde die Strecke erst in letzter Sekunde fertig. Dementsprechend provisorisch wirkte die Infrastruktur rund um die Piste. Von der "spektakulärste Motorsportanlage in Asien", die die Veranstalter vollmundig angekündigt hatten, war allenfalls etwas zu erahnen. Mechaniker, Techniker und Journalisten mussten zum Teil in Rotlicht-Hotels abzusteigen und kritisierten die unzureichende hygienische Bedingungen und das organisatorische Chaos. Auch 2011 änderte sich daran wenig. Die Team-Crews fanden im Paddock in den Kühlschränken teilweise noch die Inhalte des Vorjahres vor…

Lob gab es lediglich für den aus fahrerischer Sicht gelungenen und anspruchsvollen 5,615 km langen Kurs, der sich aus zwei Teilen zusammensetzt: Einer dauerhaften Rennstrecke, die auch außerhalb des GP-Rennwochenendes genutzt werden soll, und einem Abschnitt, der nur für die Formel 1 reserviert ist.

Für die Zukunft sind rund um den in unmittelbar Nähe zum Meer gelegenen Parcours verschiedene Wohnkomplexe, ein Yachthafen, Golfplätze, Hotels und Casinos geplant, die den Großen Preis von Südkorea Glamour und Flair verleihen sollen - ähnlich wie in Monaco, Singapur oder Abu Dhabi. Ob es jedoch jemals dazu kommen wird, steht in den Sternen.

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