23. - 25. März: Großer Preis von Malaysia - Kuala Lumpur
19.03.12
Der Sepang International Circuit ist seit 1999 Bestandteil des WM-Kalenders. Bei seiner Premiere erlebte der Kurs in Kuala Lumpur die spektakuläre Rückkehr von Michael Schumacher nach seinem schweren Unfall beim GP von Großbritannien in Silverstone. Überlegen dominierte der Ferrari-Star das Rennen, bevor er kurz vor Schluss seinem Teamkollegen Eddie Irvine den Sieg überließ, um dessen Chancen auf den WM-Titel zu verbessern.
Schon vor dem Debüt-Rennen lobte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone den 60 Kilometer vor den Toren der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur gelegenen Kurs als "den besten der Welt". Tatsächlich setzte Sepang Maßstäbe in puncto Sicherheit und Streckendesign. Die 1998 von dem Aachener Architekten Hermann Tilke entworfene Strecke gilt nicht nur als eine der modernsten und sichersten im Formel-Zirkus, sondern auch als eine der anspruchsvollsten.
Schon vor dem Debüt-Rennen lobte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone den 60 Kilometer vor den Toren der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur gelegenen Kurs als "den besten der Welt". Tatsächlich setzte Sepang Maßstäbe in puncto Sicherheit und Streckendesign. Die 1998 von dem Aachener Architekten Hermann Tilke entworfene Strecke gilt nicht nur als eine der modernsten und sichersten im Formel-Zirkus, sondern auch als eine der anspruchsvollsten.
Sepang lässt Fahrerherzen höher schlagen
Über eine Länge von 5,543 Kilometer hat Tilke 15 Kurven und 8 Geraden verteilt und damit ein sehr abwechslungsreiches Streckenprofil geschaffen. Sepang bietet alles, was das Fahrerherz begehrt: Langsame Spitzkehren, zwei etwa 800 Meter lange Vollgasgeraden, auf denen Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h erreicht werden und zwei superschnelle Hochgeschwindigkeitskurven, die im fünften Gang durchfahren werden.Aufgrund des Wechsels von langsamen Kurven und langen Geraden bietet der Kurs einige Überholmöglichkeiten. Um das Überholen zu erleichtern, hat Tilke die Strecke zudem an manchen Stellen auf bis zu 25 Meter verbreitert - üblich sind im Allgemeinen 16 Meter. Allerdings macht es die Charakteristik des Sepang Circuit sehr schwer, die Autos optimal abzustimmen. Es gilt, eine ausgewogene Mischung zu finden, die genügend Abtrieb in den Kurven bietet, gleichzeitig aber auch einen hohen Topspeed auf den Geraden erlaubt.
Doch nicht nur auf die Fahrer übt Sepang eine große Faszination aus. Hautnah am Geschehen sind vor allem die 30.000 Zuschauer auf der futuristischen Haupttribüne mit 'Bananenblattdach' - übrigens die einzige Tribüne im Formel-1-Kalender mit doppelter Vorderfront.
Auch in Sachen Sicherheit erhält der Sepang Circuit mit seinen zum Teil riesigen Auslaufzonen Bestnoten. "Wirklich supersicher", lobte einst Ex-Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher stellvertretend für seine Kollegen. Ex-Rennarzt Sid Watkins pflichtet ihm bei: "Sepang ist sehr, sehr sicher." Einziges Manko: Hin und wieder verirren sich ungebeten Besucher aus der Tierwelt, wie Kobras oder Raubkatzen auf die Strecke. 1999 musste sogar das Freie Training unterbrochen werden, weil es sich ein junger Leopard auf dem heißen Asphalt bequem gemacht hatte.
2009 überschlugen sich auf der Strecke die Ereignisse: Packende Überholmanöver, ständige Führungswechsel, Tropenregen, Rote Flaggen und ein Rennabbruch nach 31 Runden - der Große Preis von Malaysia 2009 ging als eines der spektakulärsten Rennen in die Geschichte der Formel 1 ein. Jubeln durfte am Ende Jenson Button, der in dem heillosen Tohuwabohu seinen zweiten Saisonsieg feierte. 2011 triumphierte Sebastian Vettel , Nick Heidfeld gelang als Dritter sein wohl letztes Highlight in der Formel 1.









