06. - 08. Juli: Großer Preis von Großbritannien - Silverstone
27.01.12
Der Kurs von Silverstone, eine Autostunde nördlich von London gelegen, entstand 1948 auf einem Militärflughafen aus dem Zweiten Weltkrieg. Zwei Jahre später erhielt die Strecke den Zuschlag für den ersten Grand Prix der Formel-1-Geschichte. Von den Briten wird Silverstone daher auch gerne als "Heimstätte der Formel 1" gefeiert. Der Italiener Giuseppe Farina auf Alfa Romeo trug sich als erster GP-Sieger in die Motorsport-Annalen ein.
Seither wird der Große Preis von Großbritannien (früher Großer Preis von England) in jedem Jahr ausgetragen und gilt damit neben dem GP von Italien, der ebenfalls seit 1950 regelmäßig stattfindet, als absoluter Formel-1-Klassiker. Austragungsorte waren neben Silverstone auch Brands Hatch und Aintree.
Seither wird der Große Preis von Großbritannien (früher Großer Preis von England) in jedem Jahr ausgetragen und gilt damit neben dem GP von Italien, der ebenfalls seit 1950 regelmäßig stattfindet, als absoluter Formel-1-Klassiker. Austragungsorte waren neben Silverstone auch Brands Hatch und Aintree.
Eine der schnellsten Strecken der Welt
Silverstone gilt als eine der schnellsten Strecken der Welt. 1985 raste Keke Rosberg mit einer bis heute unerreichten Rekordrunde von 1:05,591 Minuten über den damals 4,7 km langen Kurs und erzielte dabei einen Schnitt von 259,005 km/h.Durch diverse Umbaumaßnahmen wurden die Rundenzeiten seitdem zwar konstant langsamer, doch nach wie vor verlangt die anspruchsvolle Streckenführung den Fahrern physisch und psychisch alles ab. Eine Herausforderung sind die superschnellen Kurvenpassage bei Maggotts und Becketts, die verschiedene Linien zulassen und mit über 200 km/h durchfahren werden. Doch nur wer die richtige Balance für sein Auto findet, kann das gute Haftungsniveau des Asphalts nutzen. 2011 entstand an neuer Stelle ein moderner Boxengassen- und Fahrerlagerkomplex, Start/Ziel liegt damit künftig vor der berüchtigten Abbey-Kurve.
Doch über Sieg oder Niederlage entscheidet in Silverstone oftmals auch das typische britische Wetter: Bei Regen verwandelt sich die eigentlich recht griffige Piste regelmäßig in eine Wasser-Rutschbahn. Hinzu kommen wechselnde Winde, die die das Fahrverhalten der sensiblen F1-Boliden immer wieder verändern und die Abstimmungsarbeit erschweren. Zudem können die wechselnden Witterungsbedingungen die Kräfteverhältnisse während eines Rennens mehrmals verschieben. Spannung ist in Silverstone immer garantiert.









