11. - 13. Oktober: Großer Preis von Japan - Suzuka
09.01.13
In Suzuka erwartet die Piloten eine ausgesprochene Fahrerstrecke. Der Suzuka International Racing Course verlangt von Sebastian Vettel & Co. neben absolutem fahrerischem Können auch höchste Konzentration. Weil die Strecke einige gute Überholmöglichkeiten bietet - beispielsweise in Kurve 1 - zählt der Japan-GP zu den Lieblingsrennen der Fahrer. Michael Schumacher findet den 5,807 km langen Kurs "sensationell".
Auch Schumis Mercedes-Kollege Nico Rosberg freut sich diebisch auf die Strecke: "Sie fordert dir und deinem Auto alles ab." Charakteristisch für den drittlängsten Kurs der Formel 1 ist der harmonische Wechsel von schnellen Kurven, engen Kehren und Schikanen. Zu den schwierigsten Teilstücken zählt die so genannte Triangel - eine Schikane mit einer 130-Grad-Kurve, die nicht eingesehen werden kann und in die fast blind eingelenkt werden muss.
Auch Schumis Mercedes-Kollege Nico Rosberg freut sich diebisch auf die Strecke: "Sie fordert dir und deinem Auto alles ab." Charakteristisch für den drittlängsten Kurs der Formel 1 ist der harmonische Wechsel von schnellen Kurven, engen Kehren und Schikanen. Zu den schwierigsten Teilstücken zählt die so genannte Triangel - eine Schikane mit einer 130-Grad-Kurve, die nicht eingesehen werden kann und in die fast blind eingelenkt werden muss.
Einzige Acht im Grand-Prix-Zirkus
Diese und weitere anspruchsvolle Schlüsselstellen, wie die Spoon- und die Degner-Kurve, zwingen Fahrer wie Autos, 53 Runden lang an ihre Grenzen zu gehen - ideale Voraussetzungen also für einen spannenden Showdown. Seit der International Racing Course von Suzuka 1987 seinen festen Platz im GP-Kalender erhielt, fanden schon viele heiße WM-Kämpfe hier ihren Höhepunkt und ein spektakuläres Ende. Beispielsweise 1989, als Ayrton Senna und Alain Prost in der Triangel kollidierten. Während Prost liegen blieb, konnte Senna zunächst weiterfahren - allerdings nur dank der Hilfe zweier Streckenposten, die ihn wieder auf die Piste geschoben hatten. Deshalb wurde der Brasilianer nach dem Rennen disqualifiziert - Prost war Weltmeister.Ein Jahr später gerieten die beiden Erzrivalen beim Kampf um den Titel in Suzuka erneut aneinander. In der ersten Kurve nach dem Start versuchte Senna, sich innen an Prost vorbeizuschieben, dabei nahm er eine Kollision billigend in Kauf. Das Resultat: Beide Autos landeten im Kiesbett, WM-Spitzenreiter Senna holte sich den Titel. Unvergessen bleibt auch der Große Preis von Japan 1994: Damon Hill fuhr im strömenden Regen zum Sieg und vertagte damit die WM-Entscheidung auf das letzte Saison-Rennen in Adelaide.
In der Saison 2000 bescherte Michael Schumacher mit seinem Sieg den Ferraristi die erste Fahrerweltmeisterschaft seit 21 Jahren und Suzuka die größte WM-Party, die hier je gefeiert wurde. In den Jahren 2001 und 2002 machte Schumacher es genauso. Er siegte in Suzuka und beendete das Jahr jeweils als Weltmeister. 2003 belegte Schumi hier zwar nur den achten Platz, Weltmeister wurde er jedoch erneut.
Bekannt geworden ist der 1963 eröffnete Suzuka Circuit aber auch wegen seiner Streckenführung. Die in Form einer Acht gebaute Piste ist der einzige Kurs in der Königsklasse, der sich an einer Stelle selbst kreuzt. Bei den Fahrern ist die vom niederländischen Architekten Hans Hugenholtz entworfene Strecke äußerst beliebt. Und das, obwohl es kaum Überholmöglichkeiten gibt.
Umso größere Bedeutung kommt der Abstimmung der Autos für das Qualifying zu. Weil der Straßenbelag in Suzuka relativ wenig Haftung bietet, gilt es, vor allem eine ausgewogene Balance und einen guten Kompromiss zwischen mechanischem und aerodynamischem Grip zu finden.







