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SA | 20:15
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"Westwärts, nach Austin, zur Formel 1"

12.11.12 10:16

So liefen die Dreharbeiten zum TV-Spot

Ein Saloon im Wilden Westen. Whiskeygläser auf dem Tisch, Pulverdampf und Rauchschwaden in der Luft. Dazu tanzende Revuegirls und vier verwegen aussehende Cowboys, die sich die Zeit bis zum nächsten Bankraub mit Poker vertreiben. Gefühlt ein paar Dutzend Mal hat man solche Szenen in Western-Klassikern wie '12 Uhr Mittags', 'Rio Bravo' oder 'Butch Cassidy und Sundance Kid' schon gesehen. Doch irgendetwas ist anders, an diesen Bildern, die da seit einigen Tagen mehrmals täglich über die RTL-Bildschirme flimmern.

Der große Blonde, der lässig "um 1000 Dollar erhöht", sieht eher nach Florian König, denn nach Paul Newman aus. Und die nervösen Revolverhelden, die mitten im Spiel die Colts ziehen und losballern, sind nicht Sam Hawkins und Wyatt Earp, sondern Kai Ebel und Heiko Wasser. Spätestens wenn die Schwing-Türen des Saloons erneut aufgestoßen werden und der Boss der Bande aus der flirrenden Mittagshitze in das Halbdunkel der Western-Spelunke tritt, ist klar: Dies hier ist kein normaler Western. Niki Laudas Eisblick lässt Charles Bronson und John Wayne wie brave Klosterschüler aussehen. Logisch, dass da jeder im Saloon kreischend die Flucht ergreift. Bis auf die glorreichen vier vom Poker-Tisch, denn die haben einen Auftrag. "Westwärts, nach Austin, zur Formel 1".

Cowboys statt KERS, Revolver statt Reifen

Was im Clip nur 40 Sekunden dauert, ist nicht nur das Ergebnis einer wochenlangen Planung und Produktion, sondern auch der bisher teuerste Trailer in der RTL-Formel-1-Geschichte. Cowboys statt KERS und Revolver statt Reifen - für die Premiere des PS-Zirkus im Wilden Westen war 'großes Kino' gefragt. Zwischen der Idee, geboren Ende Juli, und den Dreharbeiten Mitte Oktober lagen 10 Wochen, viele Zweifel, jede Menge Arbeit und noch mehr Spaß.

Gefilmt wurde in 'Pullman City', einer Original-Westernstadt in der Nähe von Passau, wo die rund 30 Statisten, die neben den RTL-F1-Gesichtern in den Spots mitspielten, täglich in spektakulären Westernshows agieren. 10 Stunden dauerten allein die Dreharbeiten am Pokertisch mit den Hauptdarstellern, die quasi direkt von der Rennstrecke in Korea in die Westernstadt ritten, oder besser gesagt reisten. Zwei weitere Tage wurden für alle anderen Einstellungen, darunter ein Boxenstopp mit Mustangs, gedreht.

Viel Aufwand, aber es hat sich gelohnt. Oder, um es mit Niki 'The Kid' Lauda zu sagen: "Wir haben einen Job, Männer!"

Heiko Wasser

Mehr Informationen zum Drehort unter www.pullmancity.de

USA-GP wirft seine Schatten voraus

Hamilton erklärt die Strecke in Austin  [02:27]

 
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"Westwärts, nach Austin, zur Formel 1" - RTL.de
Ein Saloon im Wilden Westen. Whiskeygläser auf dem Tisch, Pulverdampf und Rauchschwaden in der Luft. Dazu tanzende Revuegirls und vier verwegen …
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