Das ist Wladimir Klitschko
06.05.13
Vierfach-Champion Wladimir KlitschkoFoto: dpa bildfunk
Seine Leidenschaft am Boxen entdeckte Wladimir im Alter von 14 Jahren. Schon 3 Jahre später war er Junioren-Europameister und startete fortan eine beeindruckende Amateurkarriere. Er wurde fünffacher Meister der Ukraine und Sieger der Militärweltmeisterschaften. Seinen größten Erfolg als Amateur feierte Wladimir jedoch bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta - den Gewinn der Goldmedaille im Superschwergewicht. Seinen ersten Profikampf bestritt Wladimir am 16. November 1996 gegen den Mexikaner Fabian Meza, den er bereits in der ersten Runde ausknockte.
Am 14. Oktober 2000 holte sich Wladimir Klitschko, der jüngere der beiden Klitschko-Brüder, durch einen Sieg gegen Chris Byrd den Weltmeistertitel des Verbandes WBO. Fünfmal verteidigte Klitschko seinen Titel, ehe er ihn am 8. März 2003 überraschend nach einem K.o. in der 2. Runde an Corrie Sanders verlor. Nach zwei Aufbaukämpfen unterlag Klitschko am 10. April 2004 Lamon Brewster im Kampf um den vakanten WBO-Titel in Las Vegas.
Es folgten einige - teils umstrittene Siege - ehe Klitschko am 22. April 2006 erneut gegen Chris Byrd siegte und sich die Titel der Verbände IBF und IBO sicherte. Boxgeschichte schrieb Wladimir am 23. Februar 2008, als er WBO-Weltmeister Sultan Ibragimov in einem Titelvereinigungskampf über 12 Runden besiegte. Mit diesem Sieg glückte ihm die erste Teilvereinigung im Schwergewicht seit fast einem Jahrzehnt.
Am 2. Juli 2011 meißelte Wladimir mit seinem deutlichen Punktsieg (117:109, 118:108, 116:110) über den Briten David Haye die Vorherrschaft im Schwergewicht in Stein. Durch den Sieg sicherte sich der jüngere Klitschko-Bruder nach dem WBO- und IBF- sowie dem weniger bedeutsamen IBO-Titel auch den WBA-Gürtel. Bruder Vitali bescheidet sich mit dem Bauchschmuck des WBC. Damit sind alle vier bedeutenden WM-Gürtel in der Hand der Familie-Klitschko - ein Novum in der Box-Geschichte.
Am 14. Oktober 2000 holte sich Wladimir Klitschko, der jüngere der beiden Klitschko-Brüder, durch einen Sieg gegen Chris Byrd den Weltmeistertitel des Verbandes WBO. Fünfmal verteidigte Klitschko seinen Titel, ehe er ihn am 8. März 2003 überraschend nach einem K.o. in der 2. Runde an Corrie Sanders verlor. Nach zwei Aufbaukämpfen unterlag Klitschko am 10. April 2004 Lamon Brewster im Kampf um den vakanten WBO-Titel in Las Vegas.
Es folgten einige - teils umstrittene Siege - ehe Klitschko am 22. April 2006 erneut gegen Chris Byrd siegte und sich die Titel der Verbände IBF und IBO sicherte. Boxgeschichte schrieb Wladimir am 23. Februar 2008, als er WBO-Weltmeister Sultan Ibragimov in einem Titelvereinigungskampf über 12 Runden besiegte. Mit diesem Sieg glückte ihm die erste Teilvereinigung im Schwergewicht seit fast einem Jahrzehnt.
Am 2. Juli 2011 meißelte Wladimir mit seinem deutlichen Punktsieg (117:109, 118:108, 116:110) über den Briten David Haye die Vorherrschaft im Schwergewicht in Stein. Durch den Sieg sicherte sich der jüngere Klitschko-Bruder nach dem WBO- und IBF- sowie dem weniger bedeutsamen IBO-Titel auch den WBA-Gürtel. Bruder Vitali bescheidet sich mit dem Bauchschmuck des WBC. Damit sind alle vier bedeutenden WM-Gürtel in der Hand der Familie-Klitschko - ein Novum in der Box-Geschichte.
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