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Spektakulär

Spektakulär: Autistischer Junge schafft Basketball-Wunder

In viereinhalb Minuten zum gefeierten Star

Jason McElwain ist Autist - durch seine angeborene Wahrnehmungsstörung ist er oft abgeschottet, lebt in seiner eigenen Welt. Doch genau das macht den 17-Jährigen in nur viereinhalb Minuten zum gefeierten Star - nicht nur für das Basketball-Team seiner Schule.

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Fernsehsender reißen sich um ihn, Promis lassen sich mit ihm fotografieren und selbst der Präsident der Vereinigten Staaten will ihn treffen. Und das alles nur wegen knapp viereinhalb Minuten. Was war passiert?

Es ist der Morgen des 15. Februar 2006: Der 17-jährige Jason McElwain kann vor Aufregung nicht mehr schlafen, denn heute ist ein wichtiges Spiel für das Basketball-Team seiner Schule. Die Mannschaft muss dieses letzte Heimspiel der Saison gewinnen, um sich für die Meisterschaft zu qualifizieren. Doch ausgerechnet der wichtigste Spieler der Mannschaft bricht sich den Fuß im Sportunterricht. Für Jason eine Katastrophe, denn niemand an der Schule fiebert so sehr mit bei allen Spielen wie er.

Doch Jason selbst darf nicht mitspielen, denn der Teenager hat ein Handicap: Er besucht eine Förderklasse an der Athena Highschool. Mit drei Jahren wird bei ihm Autismus festgestellt. Er kann nicht sprechen, bis er fünf Jahre alt ist. Unterhalten kann er sich erst mit acht Jahren. Und noch mehr: Durch seinen angeborenen Autismus ist er oft in seiner eigenen Welt, denkt und fühlt ganz anders als seine Mitschüler. Der Trainer der Mannschaft, Jim Johnson, macht ihn daher zum Team Manager und erlaubt ihm, jeden Tag zum Training zu kommen.

Es ist Jasons letztes Schuljahr, daher hat Trainer Jim Johnson noch einen besonderen Plan für den Jungen: Er will ihm die Chance geben, zumindest ein einziges Mal aufs Spielfeld zu kommen. Schließlich ist es soweit: Vier Minuten vor Spielende wird Jason endlich eingewechselt. Schnell bekommt er den Ball, doch der erste Wurf misslingt - der Ball landet nicht mal am Ring des Basketballkorbes. Aber Jason gibt nicht auf! Beim entscheidenden Wurf hilft ihm dann ausgerechnet sein eigentliches Handicap, sich absolut auf das Wichtigste zu konzentrieren.