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Ich bin ein Star - Holt mich hier raus

Sonja Zietlow: "Ich habe kein Mitleid mit den Promis"

Sonja Zietlow: "Ich habe kein Mitleid mit den Promis"
© Stefan Menne

Dschungel-Prüfungen noch spaßiger

Was ist das Besondere an der Dschungel-Show?

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Sonja Zietlow: "Dass man sie nur vorbereiten, aber nie planen kann. Und das ist auch das Geheimnis der Show und der Präsentation: Auf das reagieren, das aufnehmen, was passiert – nicht mit Gewalt das forcieren, was man sehen will."

Was für neue Prüfungen werden wir sehen?

Sonja Zietlow: "Es wird diesmal erheblich spaßiger werden. Wir werden mehr mit den Ängsten der Bewohner spielen. Aber mindestens ein ordentliches Dschungel-Dinner wird natürlich wieder dabei sein."

Wie würden Sie Ihre und Dirk Bachs Rolle bezeichnen?

Sonja Zietlow: "Es ist keine Rolle, sondern eine Aufgabe. Wir moderieren die Show nicht - wir kommentieren die Geschehnisse. Und aus dieser Distanz heraus haben wir auch die Freiheit zur Wahrheit, die man als Moderator im klassischen Sinne nicht hat. Im Grunde genommen sagen wir nur laut, was die Zuschauer denken - wir formulieren es nur etwas charmanter. Aber nicht weniger ehrlich."

Würden Sie selbst mit den Kandidaten tauschen?

Sonja Zietlow: "Nein, ich erfülle meine Aufgabe im Baumhaus und die Kandidaten im Camp."

Haben Sie mit den Promis manchmal Mitleid?

Sonja Zietlow: "Nein, eigentlich nicht! Jeder von den Kandidaten weiß, auf was er sich einläßt und was auf ihn zukommt. Jeder kennt die geringen Risiken und riesigen Chancen."

Wer oder was ist Ihnen aus den vergangenen Staffeln besonders in Erinnerung geblieben?

Sonja Zietlow: "Für mich sind das australische Team und die einheimischen Tiere immer wieder die Highlights. Es ist ein großes Abenteuer, diese ganz spezielle Show moderieren zu dürfen."

Die größte Gefahr im Dschungel? Das Ego!

Was war Ihre bisherige Lieblingsprüfung?

Sonja Zietlow: "Als Isabel Varell in der zweiten Staffel blind in Felsröhren mit harmlosen Kuscheltierchen und Wattepads greifen musste - und vor Angst gejammert hat."

Was wird den Stars am meisten zu schaffen machen?

Sonja Zietlow: "Die anderen Stars und der Entzug. Man glaubt gar nicht, wie heftig der Körper auf die fehlenden Zivilisations-Gifte wie zum Beispiel Nikotin, Koffein oder sogar Zucker reagiert."

Was ist die größte Gefahr im Dschungel?

Sonja Zietlow: "Das eigene Ego. Wer seine Wirkung falsch einschätzt, kann sich mangels Reaktion von außen komplett zum Horst machen."

Welche Fehler sollten die Prominenten vermeiden?

Sonja Zietlow: "Eine Rolle zu spielen. Man muss seine Position im Camp finden und annehmen. Wer das schafft und dabei er selbst bleibt, kann im Dschungel nur gewinnen."

Was würden sie den Kandidaten vor dem Einzug raten. Kann man sich für das Camp fit machen?

Sonja Zietlow: "Bisschen Sport vorher schadet nicht. Außerdem schon zu Hause Kaffee, Zucker, Alkohol und Zigaretten komplett runter fahren. Und ein bisschen was zum Zehren ist clever. Wer mit Waschbrettbauch und 16 Prozent Körperfett anreist, wird nach fünf Tagen zum Schlaf(f)sack."