'Xynthia' hinterlässt Schäden in Milliardenhöhe
02.03.10

Foto: dpa bildfunk
Verwüstungen nicht so stark wie befürchtet
Bis zu einer Milliarde Euro wird es kosten, die Schäden durch Orkan 'Xynthia' zu beseitigen. Das schätzen die Versicherungen in einer Bestandsaufnahme der Sturmschäden in Deutschland. Eine aussagekräftige Bilanz wird aber erst in einigen Tagen zu erwarten sein. Es hieß, der Schaden liege deutlich unter dem des Orkans "Kyrill" vor zwei Jahren.
In Deutschland deuten erste Schadensschätzungen auf geringere Verwüstungen als zunächst befürchtet. In Niedersachsen etwa wurde die Menge der zerstörten Bäume mit 64 000 Kubikmeter angegeben. Man sei im Vergleich zum Orkan "Kyrill" vor zwei Jahren - damals lag der Schaden bei 1,5 Millionen Kubikmeter Holz - mit einem blauen Auge davon gekommen, sagte ein Sprecher der Niedersächsischen Landesforsten.
In Hessen hat sich die Lage inzwischen weitgehend normalisiert. Am Dienstag waren nach Polizeiangaben nur noch vereinzelt Straßen wegen der Aufräumarbeiten nach den Sturmschäden gesperrt. Am Flughafen und im Bahnverkehr gab es fast keine Behinderungen mehr.
In Friedberg droht hingegen die Spitze des 60 Meter hohen Adolfstums auf umliegende Häuser zu stürzen. Hessen-Forst zufolge wurden durch den Orkan vor allem Wälder im Westen und Norden geschädigt.
Der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Nordhessen bleibt für Besucher bis auf weiteres gesperrt. Das gesamte Parkgebiet einschließlich aller Wege und Parkplätze darf bis mindestens Sonntag nicht betreten werden, hieß es. Ob die Aufräumarbeiten Anfang kommender Woche abgeschlossen sein werden, stehe noch nicht fest. Ursprünglich sollte der Park nur bis Donnerstag gesperrt bleiben. Der Sturm hatte zahlreiche Bäume umgeworfen, einige Baumriesen wurden außerdem beschädigt und gefährden nach Angaben des Amts die Sicherheit der Waldbesucher.
In Deutschland deuten erste Schadensschätzungen auf geringere Verwüstungen als zunächst befürchtet. In Niedersachsen etwa wurde die Menge der zerstörten Bäume mit 64 000 Kubikmeter angegeben. Man sei im Vergleich zum Orkan "Kyrill" vor zwei Jahren - damals lag der Schaden bei 1,5 Millionen Kubikmeter Holz - mit einem blauen Auge davon gekommen, sagte ein Sprecher der Niedersächsischen Landesforsten.
In Hessen hat sich die Lage inzwischen weitgehend normalisiert. Am Dienstag waren nach Polizeiangaben nur noch vereinzelt Straßen wegen der Aufräumarbeiten nach den Sturmschäden gesperrt. Am Flughafen und im Bahnverkehr gab es fast keine Behinderungen mehr.
In Friedberg droht hingegen die Spitze des 60 Meter hohen Adolfstums auf umliegende Häuser zu stürzen. Hessen-Forst zufolge wurden durch den Orkan vor allem Wälder im Westen und Norden geschädigt.
Der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Nordhessen bleibt für Besucher bis auf weiteres gesperrt. Das gesamte Parkgebiet einschließlich aller Wege und Parkplätze darf bis mindestens Sonntag nicht betreten werden, hieß es. Ob die Aufräumarbeiten Anfang kommender Woche abgeschlossen sein werden, stehe noch nicht fest. Ursprünglich sollte der Park nur bis Donnerstag gesperrt bleiben. Der Sturm hatte zahlreiche Bäume umgeworfen, einige Baumriesen wurden außerdem beschädigt und gefährden nach Angaben des Amts die Sicherheit der Waldbesucher.
Frankreich: Immer noch acht Vermisste
Im besonders schwer betroffenen Frankreich werden noch immer acht Menschen vermisst. Die Zahl der Todesopfer dort stieg unterdessen auf 52. Zehntausende Franzosen leiden noch immer unter den Sturmfolgen: Knapp 50 000 Haushalte waren weiter ohne Strom. Etliche Gebäude an der Küste standen noch unter Wasser.Die französische Regierung hatte am Montagabend die am stärksten vom Unwetter betroffenen Regionen zu Katastrophengebieten erklärt, um Entschädigungen durch die Versicherer zu erleichtern. Zu den Unwettergeschädigten zählen auch viele Austernzüchter.
Unterdessen ist dort eine öffentliche Debatte aufgekommen, ob das Ausmaß der Katastrophe hätte verhindert werden können. Mehrere Politiker kritisierten, dass in Frankreich zu nah an der Küste gebaut werden dürfe. Umweltstaatssekretärin Chantal Jouanno forderte strengere Bauvorschriften. Andere betonten, dass die geltenden Regeln oft nicht eingehalten würden. In vielen Gebieten war das Risiko einer Überflutung bekannt. Für die besonders stark betroffene Gemeinde La Faute-sur-Mer etwa warnten Experten schon 2008 vor möglichen Überschwemmungen.






