Sarrazin: Verdummung durch Einwanderer
11.06.10

Foto: dpa bildfunk
"Wir werden durchschnittlich dümmer"
Thilo Sarrazin provoziert wieder: "Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer", diagnostiziert der Vorstand der Deutschen Bundesbank. Den Grund liefert er gleich mit: Einwanderer "aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika" machen Deutschland seiner Logik nach immer dümmer. Ein paar Monate war es ruhig um Thilo Sarrazin, jetzt schlägt er wieder zu.
Bei einer Veranstaltung der Arbeitskreise Schule-Wirtschaft der Unternehmerverbände Südhessen nutzte er einen Vortrag zum Thema 'Bildung, Demografie, gesellschaftliche Trends' um zu erklären, warum Deutschland in Gefahr ist. Es gebe "eine unterschiedliche Vermehrung von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Intelligenz", so der 65-Jährige, der dazu umfangreiche Zahlen bemühte. Einwanderer bekämen mehr Kinder als Deutsche, die Intelligenz werde von Eltern an Kinder weitergegeben.
Bei einer Veranstaltung der Arbeitskreise Schule-Wirtschaft der Unternehmerverbände Südhessen nutzte er einen Vortrag zum Thema 'Bildung, Demografie, gesellschaftliche Trends' um zu erklären, warum Deutschland in Gefahr ist. Es gebe "eine unterschiedliche Vermehrung von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Intelligenz", so der 65-Jährige, der dazu umfangreiche Zahlen bemühte. Einwanderer bekämen mehr Kinder als Deutsche, die Intelligenz werde von Eltern an Kinder weitergegeben.
Heftige Kritik an Äußerungen
Die Äußerungen Sarrazins über Zuwanderer haben starke Reaktionen ausgelöst. "Ich frage mich, wie lange die Bundesbank einen solchen Brandstifter und Rechtspopulisten noch an ihrer Spitze dulden will", sagte die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth. Die stellvertretende Linke-Chefin Sahra Wagenknecht meinte, ein Rücktritt sei mehr als überfällig.Auch der Berliner SPD-Landesvorsitzende Michael Müller kritisierte den früheren Finanzsenator scharf: "Die erneuten Provokationen von Herrn Sarrazin sind in jedem Fall unerträglich", sagte er der Nachrichtenagentur 'dpa'. Die Bundesbank teilte mit, es handele sich um eine "persönliche Meinung" ihres Vorstands.
Sarrazin ist bekannt und umstritten wegen seiner provokanten Äußerungen über Zuwanderer und Hartz-IV-Empfänger. Erst im März dieses Jahres wurde ein Parteiausschlussverfahren der SPD-Basis gegen ihn eingestellt. In einem Interview hatte sprach er arabischen und türkischen Einwanderern den Willen und die Fähigkeit zur Integration abgesprochen. Er müsse niemanden anerkennen, der vom Staat lebe und diesen Staat ablehne und ständig „neue kleine Kopftuchmädchen produziert".





