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Jauch: "Hier hilft die Blickrichtung eines Mannes!"

01.02.13 11:33
Kandidatin Claudia bei WWMAzubi Claudia zeigt Günther Jauch ihre Kronkorken-Brandmale. "Das ist was los in Wismar", so Jauch.

Günther Jauch klärt Kandidatin auf!

Die Auszubildende Claudia startete in der Sendung vom Freitag, den 01.02.2013, recht vielversprechend. Bis Frage sechs hatte sie keine Probleme, die richtigen Antworten zu finden. Doch dann startete Jauchs Nachhilfeunterricht! Ob Klatschpresse, Politik oder Playboy - die junge Claudia hatte auf sämtlichen Gebieten beträchtliche Wissenslücken . Und Jauch sprang bereitwillig in die Rolle des Aufklärers.

Bei Frage sieben vermutete die 20-Jährige hinter „Andrea Casiraghi“ eine Frau und wusste nicht weiter:
"Wie der Klatschpresse zu entnehmen war, macht Andrea Casiraghi Prinzessin ...?"
A: Madeleine endlich glücklich
B: Máxima den Hof
C: Caroline zur Großmutter
D: Lillifee Konkurrenz

Dennoch tippte sie nach dem Einsatz des 50:50-Jokers richtig und Günther Jauch nahm sich die Zeit, seiner Kandidatin geduldig das Familien- und Beziehungsgeflecht im Fürstentum von Monaco zu erklären. Ein junger Mensch, der sich in der Klatschpresse nicht auskennt, ist ja durchaus zu entschuldigen.

Weniger Verständnis zeigte Günther Jauch bei der nächsten Frage:
"Was ist in der Regel gemeint, wenn von der Länderkammer die Rede ist?"

A: Bundestag
B: Bundesrat
C: Bundeskabinett
D: Bundespräsidialamt

„Politik ist auch nicht meine Stärke“, so Kandidatin Claudia. Sie ließ das Publikum befragen und 94 Prozent wussten die richtige Antwort. Nun stand Nachhilfeunterricht Nummer 2 auf dem Plan. Verständlich erklärte Jauch wieder die vier Begriffe für seine ahnungslose, junge Kandidatin. „Wählen Sie denn auch oder wählen Sie nicht?“ „Nein, ich habe noch nie gewählt und mir gefällt auch nicht, was die da machen.“ Jauch hakte zwar noch nach, ob Claudia denn überhaupt wisse, über was sie spreche, aber Fazit blieb: Kein Interesse an Politik, vor allem auch weil keine authentischen und vertrauenswürdigen Personen in der Politik seien. Der Exkurs in die Politik war an dieser Stelle beendet.

Spielen Sie Claudias Frageleiter nach!
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Wissen Sie mehr als die Kandidatin?  

So ahnungslos und doch so weit gekommen!

Dann entwickelte sich eine interessante Unterhaltung bei Frage 10. Welche Frau ist schön, welche nicht?

"Wer war 1998 Covergirl der "Playboy"-Dezemberausgabe, die mit ca. 400.000 Heften hierzulande als eine der meistverkauften gilt?"
A: Simone Thomalla
B: Nadja abd el Farrag
C: Katarina Witt
D: Claudia Roth

Die 20-jährige Claudia zu Claudia Roth: „Also die möchte ich nicht nackt sehen!“ Jauch amüsiert dazu: „Stellen Sie sich vor, im deutschen Fernsehen hätte das ein Mann gesagt. Der wäre erledigt für den Rest seines Lebens!“ Aber nein, Jauch betonte, dass alle vier Frauen unfassbar schön seien - und zum lachenden Publikum gewandt: „Meint ihr, ich bin bescheuert und sage jetzt hier: Die ist schön und die ist nicht schön?“ Claudia kam bei diesem Thema aber alleine nicht weiter. Sie pendelte zwischen Simone Thomalla und Katarina Witt. Nun war ein männlicher Blickwinkel gefragt: der Telefonjoker! Nachdem dieser mit Jauchs Unterstützung ein Attraktivitäts-Ranking der vier Frauen vorgenommen hatte, bekam er die Frage vorgelesen und gab unerwartet eine unsichere, unbefriedigende Antwort. Obwohl er Katarina Witt für sich auf Platz 1 sähe, gab er mit 20 % Sicherheit Simone Thomalla an. Was soll denn das bitte?

Hätte Jauch da nicht nachgeholfen, Kandidatin Claudia hätte die Thomalla genommen. Aber es kommt ja auf den „männlichen Blickwinkel“ an! Nachdem sie sich die Vorzüge der beiden Frauen nochmal vor Augen geführt hatte, tippte sie mit den Worten „Ich vertraue dann mal den Männern und lass meine Meinung beiseite“ dann doch auf Katarina Witt. Und das war der richtige Blick, die Kandidatin hatte 16.000 Euro schon mal sicher.

Als Jauch seine verrückte Kandidatin dann noch etwas besser kennen gelernt hatte - Claudia braucht ein Fahrrad mit Vollgummireifen und ist stolze Besitzerin von 12 Piercings, 9 Tattoos und Brandmalen, die sie sich mit heißen Kronkorken auf die Haut hat stechen lassen - schien dagegen sein wohlwollender Blick auf junge Frauen etwas getrübt.

Bei Frage 12 entschied sich der Tattoo-Fan mit 32.000 Euro Gewinn für den Ausstieg, was Jauch herzlich beglückwünschte und mit den Worten kommentierte: „Kinder, Kinder! Ohne den spezifischen männlichen Blick auf den Playboy hätte sie niemals so viel Geld verdient oder - gewonnen!“