Tobias könnte schon bald sterben!
01.11.12
Sonja bringt Tobias zum Arzt
Tobias befindet sich in einer lebensbedrohlichen Situation. Er wurde von einem Frettchen gebissen, das Tollwut hat und er könnte sich durch den Biss mit dieser tödlich verlaufenden Krankheit angesteckt haben.
Sonja fährt mit Tobias sofort zu einem Arzt. Der soll bei Tobias eine so genannte Postexpositionsprophylaxe – also eine Art nachträgliche Impfung – durchführen, um Tobias gegen den Tollwuterreger immun zu machen. Der Arzt zögert jedoch zunächst, das zu tun, da eine solche Prophylaxe nur Sinn macht, wenn man sie unmittelbar nach der Ansteckung durchführt. Da der Frettchenbiss jedoch schon vier Tage zurückliegt, ist diese Therapie vermutlich zwecklos.
Der Arzt fragt Tobias, ob er gegen Tollwut geimpft ist. Tobias weiß das nicht, aber als er dem Arzt mitteilt, dass seine Mutter ebenfalls Ärztin ist, vermutet dieser, dass sie aufgrund ihres medizinischen Berufs wahrscheinlich so umsichtig war, ihren Sohn gegen Tollwut impfen zu lassen. Er beschließt daraufhin, eine Postexpositionsprophylaxe bei Tobias durchzuführen.
Sonja fährt mit Tobias sofort zu einem Arzt. Der soll bei Tobias eine so genannte Postexpositionsprophylaxe – also eine Art nachträgliche Impfung – durchführen, um Tobias gegen den Tollwuterreger immun zu machen. Der Arzt zögert jedoch zunächst, das zu tun, da eine solche Prophylaxe nur Sinn macht, wenn man sie unmittelbar nach der Ansteckung durchführt. Da der Frettchenbiss jedoch schon vier Tage zurückliegt, ist diese Therapie vermutlich zwecklos.
Der Arzt fragt Tobias, ob er gegen Tollwut geimpft ist. Tobias weiß das nicht, aber als er dem Arzt mitteilt, dass seine Mutter ebenfalls Ärztin ist, vermutet dieser, dass sie aufgrund ihres medizinischen Berufs wahrscheinlich so umsichtig war, ihren Sohn gegen Tollwut impfen zu lassen. Er beschließt daraufhin, eine Postexpositionsprophylaxe bei Tobias durchzuführen.
Wird der Arzt Tobias retten können?
Micki und Paul erscheinen später bei Tobias, Sonja und dem Arzt im Behandlungszimmer. Sie haben Tobias‘ Impfpass dabei, aus dem hervorgeht, dass Tobias gegen Tollwut geimpft wurde. Alle wollen schon erleichtert aufatmen, doch der Arzt stellt fest, dass die Impfung stattgefunden hat, als Tobias zwölf Jahre alt war. Der Impfschutz ist damit längst erloschen. „Wir werden die Nachimpfungen in den nächsten Wochen noch sechsmal wiederholen“, beschließt der Arzt daraufhin. „Aber ich will Ihnen nichts vormachen: Die Erfolgschancen sind gering.“Micki spricht schließlich die Frage aus, die allen auf der Seele liegt: „Und was ist, wenn die Impfung nichts nützt und Tobias sich angesteckt hat, was machen wird dann?“ Der Arzt zögert lange, bevor er die Antwort auf die Frage offen ausspricht und damit alle Hoffnung zerstört: „Es gibt keine anerkannte Therapie gegen Tollwut. In dem Fall können wir für Herrn Lassner nichts mehr tun. Es tut mir leid.“ Tobias erkennt, was die Worte des Arztes bedeuten: Wenn die nachträgliche Impfung nicht anschlägt, wird er sterben …








