Micki will sich das Leben nehmen
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Micki: „Mein ganzes Leben ist im Arsch!"
Micki trifft in der Schillerallee den Typen, mit dem sie in der Silvesternacht einen One Night Stand hatte und bei dem sie sich mit HIV infiziert hat und macht ihm eine wütende Szene.Der junge Mann – Stefan – reagiert überrascht und behauptet, Micki gar nicht zu kennen und schon gar nicht mit ihr geschlafen zu haben. Er versucht, sie abzuwimmeln, aber Micki bleibt hartnäckig. „Mein ganzes Leben ist im Arsch, ist dir das eigentlich klar?“, macht sie ihn wütend an. „Und du bist schuld daran.“ Stefan weist das von sich und sagt, er sei gar nicht HIV infiziert. „Dann mach doch einen Test“, fordert Micki. „Und steh endlich mal zu dem Scheiß, den du baust.“ „Ich werd’ ja nicht der Einzige gewesen sein, mit dem du rumgevögelt hast“, schießt Stefan zurück. Micki entgegnet, sie habe nur ein einziges Mal ungeschützten Sex gehabt, und zwar mit ihm. „Jetzt hör auf damit!“, fährt Stefan sie an. „Du bist infiziert. Weißt du was? Egal bei wem das war, bei mir ganz sicher nicht. Das ist dein Pech. Außerdem hättest du ja drauf bestehen können, ein Kondom zu benutzen.“ Als Micki etwas darauf entgegnen, schneidet Stefan ihr das Wort ab. „Ach, hör doch auf! Wenn du HIV hast, bist du selbst dran schuld. Du ganz allein.“ Mit diesen Worten lässt er Micki stehen.
Micki will von einer Brücke in den Tod springen
Micki ist nach der Begegnung mit Stefan völlig am Ende. Sie tritt wütend mit den Füßen in den Sand und ruft aus: „Dieser verdammte Scheißkerl! Ich bin nicht selber schuld! Ich bin nicht selber schuld!“ Dann lässt sie sich an einem Baumstamm hinab gleiten und kauert sich erschöpft auf den Boden, während ihr die Tränen die Wange herunter laufen.
Tobias trifft Micki später auf der Straße. Er merkt, dass mit ihr etwas nicht stimmt und will wissen, was mit ihr los ist. Aber Micki gibt keine Antwort und geht weg. Bela, der am Büdchen steht, spricht sie ebenfalls an, aber sie lässt auch ihn wortlos stehen und geht wie in Trance die Straße herunter.
Micki geht auf eine Brücke, die über den Rhein führt. „Ich bin selbst schuld“, sagt sie vor sich hin. „Ich blöde Kuh hab das allein verbockt. Ganz allein.“ Sie bleibt auf der Mitte der Brücke stehen und schaut hinab in die Tiefe. Dann klettert sie über das Geländer und bleibt auf der Außenkante der Brücke stehen. Sie hält sich mit den Händen am Geländer fest und schaut hinunter auf das Wasser unter ihr. Sie macht einen kleinen Schritt nach vorn. Wird Micki springen …?
Micki ist nach der Begegnung mit Stefan völlig am Ende. Sie tritt wütend mit den Füßen in den Sand und ruft aus: „Dieser verdammte Scheißkerl! Ich bin nicht selber schuld! Ich bin nicht selber schuld!“ Dann lässt sie sich an einem Baumstamm hinab gleiten und kauert sich erschöpft auf den Boden, während ihr die Tränen die Wange herunter laufen.
Tobias trifft Micki später auf der Straße. Er merkt, dass mit ihr etwas nicht stimmt und will wissen, was mit ihr los ist. Aber Micki gibt keine Antwort und geht weg. Bela, der am Büdchen steht, spricht sie ebenfalls an, aber sie lässt auch ihn wortlos stehen und geht wie in Trance die Straße herunter.
Micki geht auf eine Brücke, die über den Rhein führt. „Ich bin selbst schuld“, sagt sie vor sich hin. „Ich blöde Kuh hab das allein verbockt. Ganz allein.“ Sie bleibt auf der Mitte der Brücke stehen und schaut hinab in die Tiefe. Dann klettert sie über das Geländer und bleibt auf der Außenkante der Brücke stehen. Sie hält sich mit den Händen am Geländer fest und schaut hinunter auf das Wasser unter ihr. Sie macht einen kleinen Schritt nach vorn. Wird Micki springen …?








