Rolf will Britta zum Schweigen bringen
24.05.12
Britta will beweisen, dass sie nicht krank ist
Henning besucht Britta in ihrem Zimmer in der Psychiatrie. Er will sehen, wie es ihr geht und fragt sie, ob sie schon mit ihrer Therapie angefangen habe. Britta sagt, sie mache eine Gruppentherapie, aber die helfe ihr nicht sonderlich. „Da sitzen lauter Gestörte rum und erzählen, wie Mami sie als Kind geschlagen hat. Ich weiß nicht, was ich da soll. Ich gehe da nicht mehr hin.“ Henning verspricht ihr, dass er sich bei ihrer Ärztin dafür einsetzen will, dass sie statt Gruppen- eine Einzeltherapie bekommt. Britta versucht Henning klar zu machen, dass sie überhaupt keine Therapie brauche, weil sie nicht krank sei, willigt aber, als sie merkt, dass Henning ihr nicht glaubt, in seinen Vorschlag ein, nach einer Einzeltherapie zu fragen.
Henning kehrt später mit der Nachricht zu Britta zurück, dass ihre Ärztin Dr. Wildberg einer Einzeltherapie zugestimmt hat. Sie könne noch am selben Tag mit der Therapie beginnen. Britta lässt sich aus einem ganz bestimmten Grund darauf ein, mit der Ärztin zu sprechen: „Wenn sie mich für völlig gesund erklärt, glaubst du mir dann auch endlich?“, fragt sie Henning. „Falls sie das wirklich tut“, räumt Henning ein. „Okay“, sagt Britta. „Ich mache die Einzeltherapie. Je schneller ich mit dieser Wildberg rede, desto schneller kann ich sie davon überzeugen, dass ich keine Schraube locker habe. Und desto schneller bin ich hier wieder raus.“
Henning kehrt später mit der Nachricht zu Britta zurück, dass ihre Ärztin Dr. Wildberg einer Einzeltherapie zugestimmt hat. Sie könne noch am selben Tag mit der Therapie beginnen. Britta lässt sich aus einem ganz bestimmten Grund darauf ein, mit der Ärztin zu sprechen: „Wenn sie mich für völlig gesund erklärt, glaubst du mir dann auch endlich?“, fragt sie Henning. „Falls sie das wirklich tut“, räumt Henning ein. „Okay“, sagt Britta. „Ich mache die Einzeltherapie. Je schneller ich mit dieser Wildberg rede, desto schneller kann ich sie davon überzeugen, dass ich keine Schraube locker habe. Und desto schneller bin ich hier wieder raus.“
Was treibt Rolf für ein grausames Spiel mit Britta?Rolf jagt Britta einen Riesenschreck ein
Später am Tag ruft Britta Bine an, die gerade in ihrem Zimmer bei der Familie Weigel sitzt. Sie spricht mit ihr über ihre gegenwärtige Situation in der Klinik. Keine der beiden ahnt, dass sich Rolf ebenfalls in der Wohnung der Weigels befindet und ihr Gespräch an einem zweiten Telefonapparat belauscht. Britta beteuert vor Bine, dass sie nicht verrückt ist, dass alles ein riesengroßer Irrtum ist und dass sie unbedingt so schnell wie möglich klarstellen muss, dass sie gesund ist. Sie erzählt Bine, dass sie noch am selben Tag ein Gespräch mit einer Psychiaterin haben werde. „Sie ist meine Chance. Wenn ich sie überzeuge, dann darf ich wieder nach Hause. Rolf hat mich reingelegt. Er ist dafür verantwortlich, dass ich hier bin. Das werde ich dieser Dr. Wildberg schon klarmachen.“ Rolf hört alarmiert mit an, was Britta da plant. Sie will die Wahrheit ans Tageslicht bringen und ihn und seine Intrigen auffliegen lassen. Es ist allerdings nicht anzunehmen, dass Rolf, jetzt wo er ihre Pläne kennt, es dazu kommen lassen wird …Britta wird nach dem Mittagessen von einem Pfleger in ihr Zimmer zurückgebracht. Dort wartet schon ein Mann im weißen Kittel auf sie, der am Fenster steht und ihnen den Rücken zukehrt. „Ihr Therapeut für die Einzelsitzung ist da“, erklärt der Pfleger. Britta ist überrascht, als sie den Mann sieht. „Ich dachte, das wäre eine Frau …“ Der Pfleger zieht sich ohne weitere Erklärung zurück und schließt die Tür. Britta spricht den Arzt, der ihr immer noch den Rücken zukehrt, an. „Hallo, Dr. Wildberg. Ist ja eigentlich egal, ob Mann oder Frau. Hauptsache ist, Sie hören mir zu.“ „Da liegt ein Irrtum vor“, antwortet der Arzt, der eine überraschend bekannte Stimme hat. „Mein Name ist nicht Dr. Wildberg, sondern …“ In diesem Moment dreht sich der Mann in dem weißen Kittel um. „… Dr. Jäger!“ Es ist Rolf, der vor Britta steht. Er grinst Britta satanisch an und hält ihr die Hand entgegen, wie um sie zum Therapiegespräch zu begrüßen. Doch was er mit ihr vorhat, hat mit Therapie nichts zu tun …







