Lili will mit Easy nach Afrika gehen
28.09.12
Lili sucht eine neue Aufgabe
Lili sucht nach Rebeccas Tod eine neue Aufgabe. Sie braucht etwas, auf das sie ihre ganze Konzentration richten kann. Malte bringt sie auf eine Idee …
Lili telefoniert im „Schiller“ mit Romy Sturm, Rufus‘ Tochter, die vor einigen Jahren aus der Schillerallee nach Afrika gegangen ist, um sich dort um Waisenkinder zu kümmern. Lili beneidet ihre Freundin ein wenig um ihre Arbeit. „Vielleicht finde ich ja auch irgendwann einen Job, bei dem ich so gebraucht werde wie Romy“, vertraut Lili Malte ihre Hoffnung an. Das bringt Malte auf eine Idee: „Vielleicht wäre die Arbeit mit Waisenkindern auch was für dich. Gerade weil du weißt, wie es sich anfühlt, seine Eltern verloren zu haben. Es muss ja nicht gleich Afrika sein, aber ich glaube, du könntest das. Du hast einen guten Draht zu Kindern.“
Lili winkt ab, sie glaubt nicht, dass sie geeignet dafür wäre, mit Kindern zu arbeiten. „Außerdem könntest du den Kindern eine ganze Menge beibringen“, fährt Malte fort. „Zeichnen, malen, basteln, schreinern …“ Bei Maltes letzten Worten horcht Lili auf. Stimmt, das sind Aktivitäten, die sie gut kann. Und die sie vielleicht auch anderen Menschen vermitteln könnte. Lili gerät ins Grübeln …
Lili telefoniert im „Schiller“ mit Romy Sturm, Rufus‘ Tochter, die vor einigen Jahren aus der Schillerallee nach Afrika gegangen ist, um sich dort um Waisenkinder zu kümmern. Lili beneidet ihre Freundin ein wenig um ihre Arbeit. „Vielleicht finde ich ja auch irgendwann einen Job, bei dem ich so gebraucht werde wie Romy“, vertraut Lili Malte ihre Hoffnung an. Das bringt Malte auf eine Idee: „Vielleicht wäre die Arbeit mit Waisenkindern auch was für dich. Gerade weil du weißt, wie es sich anfühlt, seine Eltern verloren zu haben. Es muss ja nicht gleich Afrika sein, aber ich glaube, du könntest das. Du hast einen guten Draht zu Kindern.“
Lili winkt ab, sie glaubt nicht, dass sie geeignet dafür wäre, mit Kindern zu arbeiten. „Außerdem könntest du den Kindern eine ganze Menge beibringen“, fährt Malte fort. „Zeichnen, malen, basteln, schreinern …“ Bei Maltes letzten Worten horcht Lili auf. Stimmt, das sind Aktivitäten, die sie gut kann. Und die sie vielleicht auch anderen Menschen vermitteln könnte. Lili gerät ins Grübeln …
Lili überrumpelt Easy mit einem Vorschlag
Lili ahnt nicht, dass ihr Freund Easy derzeit mit ganz anderen Problemen beschäftigt ist. Suji hatte ihm, als er sie im Waschkeller traf, gestanden, dass sie sich in ihn verliebt hat. Und nun geht ihm Suji nicht mehr aus dem Kopf. Sie hält all seine Gedanken besetzt. Easy konnte sich sogar gar nicht richtig auf Lili konzentrieren, als sie ihm liebevoll zum Geburtstag gratulierte und ihm sagte, dass sie ihn liebt. Selbst in diesem innigen Moment schwirrte ihm noch Suji durch den Kopf. Easy ist völlig verwirrt.Lili kommt später am Tag zu Easy in die „Alte Schneiderei“ und erzählt ihm davon, dass sie mit Romy telefoniert hat. Sie berichtet begeistert von Romys Job als Kinderbetreuerin in Afrika und wie sehr Romy in dieser Tätigkeit aufgeht. „Sag mal, meinst du, ich könnte auch mit Waisenkindern arbeiten?“, fragt Lili Easy. „Klar“, antwortet Easy. „Das findet Malte nämlich auch“, sagt Lili. „Und ich weiß, es klingt total verrückt und wahrscheinlich ist es das auch, aber irgendwie fühlt es sich richtig an.“ „Was fühlt sich richtig an?“, fragt Easy, der keine Ahnung hat, wovon Lili redet. „Kannst du dir vorstellen, mit mir nach Afrika zu gehen?“ Easy kann Lili auf diese Frage nur sprachlos anstarren. Afrika …?








