"Ich bin ein großer Fan von Situationskomik"
Sie spielen den Spanier Ramon, der unvermittelt im Hotel "El Sol" auf Geisterjagd gehen muss. Können Sie die Rolle kurz beschreiben? Was hat Ihnen besonders an der Rolle gefallen?
Atalay: "Ramon gibt vor etwas zu sein, was er gar nicht ist, aber am Ende wächst er trotzdem über sich hinaus. Das hat mir an dieser Rolle so gut gefallen. Außerdem kämpft er um seine Leidenschaft, nämlich die Liebe, die er am Ende schließlich bekommt."
Besonders komisch: Ihr spanischer Akzent im Film. Ist Ihnen der auf Dauer schwer gefallen?
Atalay: "Da ich dauerhaft so gesprochen habe und mich sogar am Set mit meinem spanischen Akzent gestritten habe, fiel es mir eher schwer, diesen nach Drehschluss wieder abzulegen."
Normalerweise sind Action und Autobahnen Ihr Zuhause, jetzt der Ausflug in die Comedy-Welt: Wie war die Erfahrung? Werden wir Sie demnächst auch häufiger in solchen Rollen sehen?
Atalay: "Das hängt von den Anekdoten ab. Die Komik in diesem Film hat meinen Geschmack total getroffen. Ich bin ein großer Fan von Situationskomik und die war enthalten."
Drehen Sie lieber mit Schauspielern, die Sie bereits gut kennen? Oder ist es für Sie eine willkommene Herausforderung, sich immer auf neue Kollegen einzustellen?
Atalay: "Beides hat definitiv seinen Reiz. Neue Kollegen sind immer spannend, es kann allerdings auch teilweise sehr überraschend sein, wenn man beim Spielen komplett neue Facetten von jemanden kennenlernt, den man eigentlich in und auswendig kennt."
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