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Alle auf den Kleinen: "Es geht darum, sich nicht zu blamieren"

04.01.13
Alle auf den Kleinen: Oliver PocherOliver Pocher stellt sich ganz allein gleich drei größeren Gegnern.
Foto: RTL

Oliver Pocher stellt sich der größten Herausforderung seines Lebens

Worum geht es in der neuen RTL-Event-Show "Alle auf den Kleinen"?
Oliver Pocher: "Es geht darum, dass drei Kandidaten, die alle durchweg größer sind als ich, gegen mich antreten und damit bis zu 100.000 Euro gewinnen können. Man kann sich aber auch blamieren, wenn es in den spannenden und actionreichen Spielen nicht so gut läuft."

Wie groß sind Sie?
"Ich bin 173 Zentimeter groß und hatte eigentlich nie große Probleme damit. Aber ich kenne nur zu gut den Satz, dass ich im Fernsehen viel größer aussehe."

Sie hatten aber Schwierigkeiten mit Ihrer Größe?
"Ja, die gab es schon, aber Menschen, die etwas kleiner sind, wissen wie man sich mit Witz und Humor durchsetzen kann."

Worauf können sich die Zuschauer freuen?
"Die Show wird sowohl für den Zuschauer, als auch für mich sehr überraschend sein. Ich muss mich meinen Widersachern in einem Spieleparcours der Extraklasse in geistigen und sportlichen Herausforderungen stellen. Das Ganze wird thematisch an eine Art Zeitreise angelehnt. Er wird Spiele aus verschiedenen Epochen geben, die damals schon gespielt wurden und bei denen es die Kleinen immer schon schwer hatten. Es werden z.B. Spiele ausgepackt, die vor 100 Jahren mal olympisch waren. Außerdem wird es wohl auch Spiele geben, die nicht zu ernst genommen werden sollten und eher in Richtung sehr lustiger Kindergeburtstag gehen. Wie genau die Spiele aussehen, weiß ich nicht, daher kann ich mich auch nicht konkret darauf vorbereiten."

Haben Sie eine Strategie, wie Sie die größeren Gegner besiegen möchten?
"Ich bin fit wie nie und sehr zuversichtlich. Es wird für meine drei Gegner wirklich schwer mich zu schlagen. Eine Strategie habe ich aber nicht. Für mich heißt es, trainieren, trainieren und trainieren – und so fit wie nie zu sein. Die neue Show ist ein extremer Ansporn für mich, mich körperlich auf den höchsten Fitnessstand aller Zeiten zu bringen. Ich trainiere wie für einen Boxkampf. Und kurz vor der Show werde ich mein Boxtraining noch intensivieren - noch mehr laufen und noch mehr auf die Ernährung achten."

Trainieren Sie nur für die Show?
"Ich betätige mich regelmäßig sportlich, soweit es die Zeit erlaubt. Ich spiele Fußball, Badminton und Tennis. Aber auch mit Laufen halte ich mich fit. Jetzt wurde ich von Felix Sturm eingeladen und darf in seinem Gym trainieren. Da ist von den Geräten her alles da, was man sich wünscht. Mir hat mittlerweile jeder Muskel mehrfach wehgetan und ist gestählt worden. Das Gute ist, dass Felix Sturm am Anfang des Jahres auch wieder boxt, so läuft unser Training parallel und es spornt mich noch zusätzlich an, wenn sich der Boxprofi auf einen Kampf vorbereitet. Diese Energie und die martialische Stimmung nutze ich für mich aus."

Haben Sie auch schon im Boxring geboxt?
"Klar, das habe ich schon gemacht, ist aber nicht so wichtig für mein Showtraining. Es geht mir in erster Linie um Schnelligkeit, Beinarbeit und vor allem Ausdauer und Kondition, das sind die großen Themen. Außerdem ist der Muskelaufbau extrem wichtig, das geht nur klassisch über Gewichte heben und ist harte Arbeit."

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
"Ich hoffe, dass ich auf ein Show-Kampfgewicht von 69 kg komme. Ich will so fit und schnell wie nie zuvor sein, möglichst mit Sixpack. Sportlich möchte ich einfach auf alles vorbereitet sein."

Ist ihr Training einfach?
"Nein, das ist nicht einfach. Sonst wären ja alle Menschen unglaubliche Fitness-Freaks. Das Training ist schwer für mich, deswegen ist die Vorbereitung für diese Show für mich so intensiv wie für keine andere Sendung. Aber ich werde es schaffen!"

Sie wollen siegen?
"Klar, ich spiele voll auf Sieg, darum geht es ja, sonst würde ich das nicht machen. Ich verliere einfach nicht gerne. Und es geht auch darum, sich nicht vor Millionen Zuschauern zu blamieren. Mein unbedingter Siegeswille muss für die Zuschauer spürbar sein. Und selbst wenn ich verliere, müssen die Menschen sehen, dass ich bis zuletzt gekämpft habe."

Ihre Gegner sind auch hochmotiviert, oder?
"Ja, es geht ja um 100.000 €, die sie gewinnen können. Davon kann man sich schon den einen oder anderen Traum erfüllen. Die Chance, in so kurzer Zeit so viel Geld zu gewinnen, gibt es im Leben nicht oft und auch sie werden alles geben, es bleibt spannend."

Wie kommen Sie dazu, in so einer Show gegen drei größere Gegner anzutreten?
"Ich wollte so eine Show schon länger machen. Das Konzept kommt meiner Spontanität zugute, weil ich mich auf die Sendung inhaltlich nicht vorbereiten kann, sondern nur körperlich in Topform sein muss. Alleine gegen drei größere Widersacher anzutreten, ist eine riesen Herausforderung für mich, die ich auch brauche. Ich kann z.B. nicht einfach nur schwimmen gehen, ich muss schon gegen irgendwen schwimmen. Duelle und Wettbewerbe machen mir einfach Spaß."

Alle auf den Kleinen Oliver Pocher
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