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Anwälte der Toten

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Fr | 28.04. | 03:15

Die Doku-Drama-Serie 'Anwälte der Toten' gibt packende Einblicke in die Arbeit von Mordkommissionen, Rechtsmedizinern und Staatsanwälten. Mit Hilfe modernster Technik und neuartigen Verfahren gelingt es ihnen, selbst die mysteriösesten Mordfälle aufzuklären. Denn sie wissen: Menschen können lügen, Beweismittel dagegen nie!

Leichenteile an Reis: Koblenz, 11. Januar 2002: Eine Mutter meldet ihre 22-jährige Tochter bei der Polizei als vermisst. Marlene B. lebt zusammen mit ihrem Cousin, in der Wohnung gibt es keine Anzeichen für ein Verschwinden der jungen Frau. Die Ermittlungen der örtlichen Polizei beginnen mit Befragungen aller Nachbarn, Bekannten und Verwandten. Doch Hinweise auf die junge Frau gibt es nicht - weder Lebenszeichen noch Hinweise auf ein Verbrechen. Am 17. Januar meldet sich der Cousin der Vermissten in Begleitung von drei Freunden und einem Rechtsanwalt bei der Polizei. Erst jetzt traut sich der junge Mann, zu schildern, warum seine Cousine nicht mehr lebend auftauchen kann: Am 10. Januar habe er in der Badewanne den abgetrennten Kopf und den Beckenknochen seiner Cousine gefunden. Zudem habe er weitere Leichenteile seiner Cousine im Backofen entdeckt. Aus Angst, dass man ihn verdächtigt, habe er zunächst nicht die Polizei alarmiert, sondern die Leichenteile versteckt. Doch hat der Cousin wirklich nichts mit dem Mord an Marlene B. zu tun? Schlüssel geraubt und Frau ermordet: Essen, im April 2004: Schwer verletzt und bewusstlos finden Spaziergänger früh morgens einen 55-jährigen Mann im Park. Offensichtlich wurde der Mann zusammengeschlagen und ausgeraubt. Es dauert einige Tage, bis der Mann wieder bei Bewusstsein ist und identifiziert werden kann. Merkwürdig: Niemand hat Harald K. bisher vermisst - auch nicht seine Ehefrau. Die Polizei will Frau K. informieren, doch sie ist nicht zu Hause. Das wundert den Sohn des Ehepaares. Die Ermittler öffnen die Wohnung und finden Frau K. Die 53-Jährige ist tot und bestialisch zugerichtet. Es sieht nach einem brutalen Raubmord aus. Doch Einbruchspuren gibt es nicht. Offenbar rauchte der Täter noch eine Zigarette nach dem Mord, stand genießerisch zwischen den Beinen der getöteten Frau. Außerdem erkennen die Spurensucher, dass der Mörder ihr zahlreiche Ritzungen und eine Bisswunde an der Brust zugefügt hat. Ein Team der 'Operativen Fallanalyse' nimmt die Arbeit auf und entwickelt ein Täter-Profil...

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