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Die Tipps des Elterncoachs

09.02.10

Foto: AUTOIMPORT

1. Fragen Sie sich, wo es bei dem Heranwachsen Ihres Kindes (oder bei Ihnen selbst!) Situationen gab, zu denen die Wut, die Gewalt, das Alleinsein passt, das Ihr Kind jetzt zeigt. Wer ist wann geschlagen, ausgestoßen, missachtet worden? Gab es das auch in Ihrer Kindheit? Oder bei der des Vaters/der Mutter?

2. Erinnern Sie sich an Ihre eigene Kindheit und Jugend. Wie ist es Ihnen ergangen? Was haben Sie getan? Was haben Sie besonders vermisst? Wer oder was hat Ihnen geholfen, als Sie besonders schlimm dran oder drauf waren?

3. Sehen Sie hinter dem, was ihr Kind an Extremen zeigt, seinen Wunsch nach Kontakt, nach Beziehung und nach Verstanden werden. Bleiben Sie im Kontakt, brechen sie die Beziehung nicht ab!

4. Treffen Sie neue Vereinbarungen mit Ihrem Kind. Vereinbarungen, die sie beide halten können! Stellen Sie Ihre Lösungen vor. Fragen Sie auch nach den Lösungen Ihrer Tochter / Ihres Sohnes. Erklären Sie, wieweit Sie mitgehen können und warum es weiter nicht geht. Sprechen Sie auch von Ihrer Angst und Ihrer Unsicherheit. Nehmen Sie sich Bedenkzeit für schwierige Fragen und geben Sie Bedenkzeit, wenn Ihr Sohn/Ihre Tochter sich im Moment nicht entscheiden kann.

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5. Vermischen Sie nicht die Zuständigkeiten. Nur der leibliche Vater und nur die leibliche Mutter haben die Hauptverantwortung für ihr Kind. Neue Partner der Eltern können gute Freunde der Kinder sein, sie können auch Ziehmutter oder Ziehvater sein – aber nur mit Achtung und Respekt vor der echten Mutter / dem echten Vater – sonst wird das Kind immer revoltieren oder innerlich zerrissen sein!

6. Bleiben Sie auf der Suche nach gehbaren Wegen. Suchen Sie nach Lösungen, bis es leichter wird für Sie und Ihr Kind, Ihre ganze Familie. Informieren Sie sich, hören Sie sich um, nehmen Sie Angebote wahr! – Es gibt neue und gute Wege!

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