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Sehnsucht Baby! Wir wollen endlich ein Kind - Neue Doku bei RTL

09.07.12 12:00
Sehnsucht Baby!Basti und Jenny haben es bereits acht Mal mit künstlicher Befruchtung probiert.

Für viele Paare ist der Wunsch nach einem Kind enorm

In „Sehnsucht Baby! Wir wollen endlich ein Kind“ werden drei Paare begleitet, die sich nichts sehnlicher wünschen als ein Baby. Sie berichten von ihren enormen Anstrengungen, dem Kummer und ihrem größten Wunsch im Leben: einem eigenen Kind.

Diagnose: Unfruchtbar! Der Schock, keine Kinder bekommen zu können, ist ein traumatisches Erlebnis und eine echte Belastung für viele Beziehungen. Doch viele Paare wollen sich nicht mit ihrem kinderlosen Schicksal abfinden: Wenn ein eigenes Kind aus biologischen Gründen verwehrt bleibt, hilft als letzte Chance nur die künstliche Befruchtung. RTL begleitet in der neuen Doku "Sehnsucht Baby! Wir wollen endlich ein Kind" drei Paare, die sich nichts sehnlicher wünschen als ein Baby. Für ihren Traum vom Nachwuchs setzen sie einiges aufs Spiel: ihre Gesundheit, ihre Liebe, oft sogar ihre Existenz. Denn eine künstliche Befruchtung ist sehr teuer und risikoreich. Und wenn die Ärzte in Deutschland an ihre Grenzen stoßen, wagen einige Paare sogar die ungewisse Reise ins Ausland oder greifen zu extremen Methoden wie Fremdsperma. Das Geschäft mit dem Kinderwunsch ist lukrativ: Ärztinnen suchen mittlerweile sogar persönlich nach passenden Samenspendern.

Karin und Fabian aus Hannover wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind. Für Karin wäre das biologisch kein Problem, doch Fabians Sperma ist kaum beweglich und obendrein auch nicht genug. Die Chancen der beiden, auf natürlichem Weg schwanger zu werden, liegen laut Aussage ihres Arztes bei 0%. Das Paar hat bereits drei künstliche Befruchtungen hinter sich, doch die Sehnsucht nach einem Baby bleibt. Fabian hat große Schuldgefühle, denn Karin wollte schon vor acht Jahren direkt nach der Hochzeit ein Kind - doch er wollte damals lieber Karriere und Haus in sicheren Tüchern haben. Damals hätten die beiden vielleicht noch ein Kind auf natürlichem Wege zeugen können, aber Fabians Sperma wurde mit der Zeit immer schlechter. Jetzt haben sie sich zu einem drastischen Schritt entschieden: Der vierte Versuch wird mit Fremdsperma stattfinden. Das Kind wäre also nicht von Fabian!

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Letze Rettung Ausland?

Für Katja und ihren Mann Markus aus der Voreifel ist kein Weg zu weit, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Sie fahren auf ihrer Suche nach dem Babyglück ins 700 Kilometer entfernte Prag. Im Ausland wollen sie wie rund 10.000 andere Deutsche pro Jahr die Sehnsucht nach einem Baby stillen. Da Katja und Markus beide nur beschränkt zeugungsfähig sind, wollen sie so ihre Chancen auf Nachwuchs erhöhen. In Deutschland sind die Gesetze sehr streng, die Ärzte können nur zwei Tage lang befruchtete Eizellen beobachten, dann müssen sie - ohne Selektion - in die Gebärmutter eingesetzt werden. In Tschechien hingegen geht das fünf Tage lang. Das Paar wagt den entscheidenden Eingriff in der Klinik im Ausland und hofft, dass die Sehnsucht nach einem Kind endlich gestillt und ihr größter Wunsch wahr wird. Doch zuhause in Deutschland kommt es nur wenige Tage nach der Befruchtung zu schweren Komplikationen - und die Spezialklinik in Prag ist unerreichbar fern. Sind die beiden bei ihrem Kampf ums Wunschkind zu weit gegangen?

Basti und Jenny aus Kassel haben es bereits acht Mal mit künstlicher Befruchtung probiert und wollen unbedingt ein Kind. Der stolze Preis: 14.000 Euro. Beim ersten Versuch hatten sie bereits Glück und bekamen den kleinen Joshua, der mittlerweile fünf Jahre alt ist. Doch Jenny reicht das nicht. Sie will unbedingt ein zweites Kind – und das um jeden Preis. Aber seitdem will es einfach nicht mehr klappen. Der Traum vom zweiten Kind ist für die 30-Jährige zur regelrechten Sucht geworden. Jenny läuft die Zeit davon, doch ihr bleibt eine Hoffnung: Sollten diesmal mehr Eizellen als benötigt gewonnen werden, kann sie diese einfrieren und sich nach und nach einsetzen lassen. Das würde ihr Zeit schenken und Geld sparen. Da Basti viel zu wenig fruchtbares Sperma hat, muss das Paar auf die so genannte ICSI-Behandlung (Intracytoplasmatische Spermieninjektion) zurückgreifen: Dabei werden Jennys Eileiter mit Hormonen stimuliert, damit mehr Eizellen heranreifen. Diese werden dann entnommen und im Labor mit Bastis zuvor behandeltem Sperma befruchtet. Doch dieser Eingriff ist besonders teuer und kostet insgesamt fast 5.000 Euro. Damit sind die Ersparnisse der jungen Familie aufgebraucht und der Wunsch nach einem Kind vielleicht noch immer vorhanden. Wird dieser letzte Versuch erfolgreich sein?