Rachs Restaurantschule: Geteiltes Leid ist halbes Leid
15.05.12
Die Restaurantschüler kochen für die Obdachlosen-Mission
Das Thema Service liegt Sternekoch Christian Rach am Herzen. Und Service bedeutet für den Sternekoch nicht nur kochen für Menschen, die es sich leisten können. Sondern auch für diejenigen, die gar nichts haben. Deshalb bereitet er mit seinen Restaurantschülern einen Abend lang das Essen für eine Berliner Obdachlosen-Mission zu.
Christian Rach hat sich für seine Restaurantschüler etwas Besonderes ausgedacht. Einen Abend lang bekochen und bedienen sie die Gäste einer Obdachlosen-Mission mitten in Berlin. Das Thema liegt dem Sternekoch besonders am Herzen: “Es ist wichtig, dass nicht alles, was wir machen, die Normalität ist,“ erklärt Christian Rach seinen Schützlingen sein Anliegen. „Realität ist ebenfalls diese Situation, dass so viele Leute nicht zu essen und zu trinken haben.“ Und wer sollte das besser wissen, als seine Restaurantschüler, die alle aus schwierigen familiären und sozialen Verhältnissen stammen und der Not schon oft genug ins Auge geblickt haben. Um so größer ist auch die Motivation und das Engagement bei den Restaurantschülern. Alle packen mit an, um ein leckeres Menü auf die Beine zu stellen. „Egal, ob der reiche, wohlhabende Unternehmer kommt oder ob wir in ein Obdachlosen-Restaurant kommen, beide Sachen müssen gleich gut gemacht werden“ schärft der Chef seinen Schützlingen ein.
Und auf die Restaurantschüler kommen neue Herausforderungen zu. Der Service muss heute Abend beweisen, was er gelernt hat. „Immer freundlich bleiben“, das nimmt sich zumindest Jessica vor. Und auch das Küchenpersonal steht vor neuen Aufgaben: Die Küche ist beengt, kleiner als im „Roten Jäger“. Doch die Schüler sind zuversichtlich „Teamarbeit zählt“, davon ist Anne überzeugt. Und alle warten gespannt darauf, dass der Abend beginnt. Und diejenigen, die sonst nichts haben, wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu sich nehmen können. Es gibt weiße Bohnensuppe und Paprikarahmgulasch mit Spätzle. Und ein Dessert. Das Essen kommt bei den Gästen gut an. Doch das ist nicht das Wichtigste. Die Menschen wollen sprechen. Jemandem ihre Sorgen anvertrauen. Einmal am Tag jemanden treffen, der sich für sie und ihre Belange interessiert. Das können sie an einem Ort wie der Obdachlosen-Mission.
Christian Rach hat sich für seine Restaurantschüler etwas Besonderes ausgedacht. Einen Abend lang bekochen und bedienen sie die Gäste einer Obdachlosen-Mission mitten in Berlin. Das Thema liegt dem Sternekoch besonders am Herzen: “Es ist wichtig, dass nicht alles, was wir machen, die Normalität ist,“ erklärt Christian Rach seinen Schützlingen sein Anliegen. „Realität ist ebenfalls diese Situation, dass so viele Leute nicht zu essen und zu trinken haben.“ Und wer sollte das besser wissen, als seine Restaurantschüler, die alle aus schwierigen familiären und sozialen Verhältnissen stammen und der Not schon oft genug ins Auge geblickt haben. Um so größer ist auch die Motivation und das Engagement bei den Restaurantschülern. Alle packen mit an, um ein leckeres Menü auf die Beine zu stellen. „Egal, ob der reiche, wohlhabende Unternehmer kommt oder ob wir in ein Obdachlosen-Restaurant kommen, beide Sachen müssen gleich gut gemacht werden“ schärft der Chef seinen Schützlingen ein.
Und auf die Restaurantschüler kommen neue Herausforderungen zu. Der Service muss heute Abend beweisen, was er gelernt hat. „Immer freundlich bleiben“, das nimmt sich zumindest Jessica vor. Und auch das Küchenpersonal steht vor neuen Aufgaben: Die Küche ist beengt, kleiner als im „Roten Jäger“. Doch die Schüler sind zuversichtlich „Teamarbeit zählt“, davon ist Anne überzeugt. Und alle warten gespannt darauf, dass der Abend beginnt. Und diejenigen, die sonst nichts haben, wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu sich nehmen können. Es gibt weiße Bohnensuppe und Paprikarahmgulasch mit Spätzle. Und ein Dessert. Das Essen kommt bei den Gästen gut an. Doch das ist nicht das Wichtigste. Die Menschen wollen sprechen. Jemandem ihre Sorgen anvertrauen. Einmal am Tag jemanden treffen, der sich für sie und ihre Belange interessiert. Das können sie an einem Ort wie der Obdachlosen-Mission.
Die Restaurantschüler bangen um die Entscheidung, wer bleiben darf
Engagement für die Armen und Bedürftigen, das zeigen auch Prominente wie Gunter Gabriel oder Frank Zander, die ihren Prominentenstatus nutzen, um denen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie ihnen. „Die Schere geht gnadenlos auseinander und wenn man das Glück hat, ein tolles Zuhause zu haben, dann muss man abgeben.“, erklärt Frank Zander, der schon seit Jahren Weihnachtsfeiern für Bedürftige ausrichtet. Diese soziale Verantwortung sieht auch Christian Rach ähnlich: „Ich finde es nur richtig, wenn wir beide Ecken bedienen. Von ganz unten bis ganz oben. “Am nächsten Tag ist die Stimmung bei den Restaurantschülern trotz Übermüdung gut. Der Abend hat bei Rachs Restaurantschülern einen tiefen Eindruck hinterlassen. Noch motivierter als sonst machen sie sich an die Arbeit. Und eine Frage steht ständig im Raum: Wer bekommt einen Ausbildungsplatz?“ Das ist die Frage, die alle Azubis umtreibt. Und das Hoffen und Bangen ist bei allen sehr groß: „Das ist ein großer Schritt für mich, von ganz unten nach ganz oben“, erklärt Jessica. Und so sehen es die anderen Restaurantschüler. Doch noch sind bei Sternekoch Christian Rach die Würfel noch nicht gefallen: “Die Entscheidungen, wer was wo wie arbeiten wird und überhaupt, sind noch nicht gefallen.“ Und so müssen die Restaurantschüler weiterhin alles geben, um den heißersehnten Ausbildungsplatz bei „Rachs Restaurantschule“ zu bekommen. Wer tatsächlich zu den Glücklichen gehört, die einen Ausbildungsplatz in Christian Rachs Restaurant „Roter Jäger“ erhalten, das sehen Sie am Montag, den 21.05. ab 20:15 Uhr in einer Doppelfolge bei „Rachs Restaurantschule“.







