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Helena Fürst - Anwältin der Armen: Kindergeld für Ungeborenes abgezogen

17.08.12 11:09

Das Jobcenter kürzt Hartz-IV-Bezüge

Helena Fürsts „skurrilster Fall“ führt die Anwältin der Armen zur hochschwangeren Stefanie L. und ihrem Mann. Das Jobcenter hat Familie L. 154 EUR Kindergeld für ihr noch nicht geborenes Kind von ihren ohnehin dürftigen Hartz-IV-Bezügen abgezogen. Widerspruch einlegen ist zwecklos, da die Wiederspruchsfrist auf Grund von Schlamperei beim Jobcenter abgelaufen ist. Ein schwerer Fehler, dessen Folgen Familie L. tragen muss. Kann Helena Fürst helfen?

Schlamperei im Jobcenter?

Da verschlägt es selbst Helena Fürst die Sprache

Das ist der „skurrilste Fall in meiner ganzen Laufbahn“, gibt Helen Fürst zu. Die Anwältin der Armen ist schon einiges von den deutschen Behörden gewohnt, doch das Schicksal von Familie L. toppt alles: Stefanie ist hochschwanger, sie und ihr Mann freuen sich schon sehr auf das gemeinsame Kind, doch die Vorfreude ist getrübt : Das Jobcenter hat Stefanie und ihrem Mann für ihr ungeborenes Kind Kindergeld in Höhe von 154 EUR abgezogen. Das verringert die ohnehin schon geringen Hartz-IV-Beträge von Familie L. noch deutlich. Und das Schlimmste: Die Widerspruchsfrist für den Bescheid ist abgelaufen. Ein folgenschwerer Fehler des Jobcenters: Obwohl der Bescheid bereits im Juni verfasst und datiert ist, lag er mehr als einen Monat im Jobcenter, bevor er an Familie L. verschickt wurde. Helena Fürst, die Anwältin der Armen, nimmt die Sache in die Hand. Doch was sie im Jobcenter aufdeckt, verschlägt selbst der erfahrenen Hartz-IV-Expertin die Sprache. „So was hätte ich wirklich nie vermutet“.

Was Helena Fürst bei ihrem Gang zum Jobcenterb erfährt und was ein ehemaliger Jobcenter- Mitarbeiter über die Methoden der deutschen Behörden aufdeckt, das sehen Sie am Sonntag, den 26.08. um 19:05 Uhr bei "Helena Fürst - Anwältin der Armen".