Mittwoch, den 19. Mai um 20.15 Uhr: Kinderarmut Special
19.05.10
Katia Saalfrank im Kampf gegen KinderarmutFoto: RTL / AUTOIMPORT
Materielle Armut durch emotionalen Reichtum kompensieren
Kinderarmut in Deutschland ist ein Thema, dass für Schlagzeilen und kontroverse Diskussionen sorgt. Einige Aspekte kommen in dieser Diskussion häufig zu kurz: Denn Armut bringt nicht nur materielle Einschränkungen mit sich, sondern kann auch auf Dauer zu einer enormen Beeinträchtigung im Selbstwertgefühl der Eltern führen.
Armut bedeutet aber nicht gleichzeitig Hartz-IV - auch berufstätige Eltern (insbesondere Alleinerziehende) leben häufig mit ihren Kindern an der Armutsgrenze. Die Haltung von Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank dazu ist klar: Kinder definieren Armut für sich nicht so, wie Erwachsene das tun. Kinder können 'Armut' eigentlich nur über die Definition der Eltern von 'Arm und Reich' und vor allem im Vergleich mit anderen Kindern erleben. Katias Grundaussage ist: Materielle Armut kann man - insbesondere bei Kindern - durch emotionalen Reichtum über Zuwendung und Geborgenheit, ein gutes Stück auffangen und kompensieren.
Armut bedeutet aber nicht gleichzeitig Hartz-IV - auch berufstätige Eltern (insbesondere Alleinerziehende) leben häufig mit ihren Kindern an der Armutsgrenze. Die Haltung von Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank dazu ist klar: Kinder definieren Armut für sich nicht so, wie Erwachsene das tun. Kinder können 'Armut' eigentlich nur über die Definition der Eltern von 'Arm und Reich' und vor allem im Vergleich mit anderen Kindern erleben. Katias Grundaussage ist: Materielle Armut kann man - insbesondere bei Kindern - durch emotionalen Reichtum über Zuwendung und Geborgenheit, ein gutes Stück auffangen und kompensieren.





