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Christopher Posch: Die große Abrechnung mit Michael Wendler

23.04.13 08:53
Christopher Posch will Klarheit von Michael Wendler

Poschs große Abrechnung mit Schlagerstar Wendler: „Die Simbecks waren nur die Spitze des Eisbergs!“

Im Herbst 2012 geriet Michael Wendler in einen der größten Shitstorms gegen einen deutschen Prominenten, nachdem Rechtsanwalt Christopher Posch in seiner Doku-Reihe „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht!“ den Fall von Silvia (54) und Nadine Simbeck (28) aus Chemnitz übernahm. Die beiden Damen wollten ein "Michael Wendler-Fancafé" auf Mallorca eröffnen – doch dazu kam es nicht. Stattdessen gerieten sie in einen Rechtsstreit mit Michael Wendler. Und der Schlagersänger stand plötzlich von allen Seiten unter Beschuss. „Sein Ruf hat sich durch all die anderen Geschichten, die links und rechts noch hochgekommen sind, nicht unbedingt verbessert“, so Christopher Posch. „Der Shitstorm ist nur eine Facette. Michael Wendler hat da ein Gesicht gezeigt, welches viele Leute schon zuvor vermutet haben. Darüber wurde immer getuschelt und geredet. Und der Fall Simbeck war dann die Bestätigung. Er ist schon etwas anders. Er ist DER Wendler und von sich überzeugt, das ist dann manchmal nicht einfach. Man wundert sich doch immer wieder, wie manche Leute so drauf sind...“

Doch der Fall des geplatzten Fancafés sollte nicht der einzige in der „Akte Wendler“ bleiben: „Ganz offenkundig hat Michael Wendler mehrere Rechtsstreite geführt. Die Simbecks waren da nur die Spitze des Eisbergs. Auf jeden Fall kam raus, dass er mit einigen Leuten ordentlich im Clinch liegt.“ Und immer drehte es sich um ein Thema: „Es ging immer irgendwie um Geld, was zurück zu erstatten war. Um Verkäufe von Pferden, Umbaumaßnahmen an seiner Ranch. Ganz viele Leute, die noch eine Rechnung mit Michael Wendler offen hatten.“ Für seine Mandantinnen konnte Anwalt Christopher Posch einen klaren Sieg erzielen: „Im Fall des Fancafés hat das Landgericht Duisburg ja ganz eindeutig zugunsten der Simbecks entschieden. Michael Wendler musste das Geld zurückzahlen. Dagegen hat er dann Berufung eingelegt, das ist sein gutes Recht. Aber es war ein gewagter Schritt vom Wendler, denn ich bin mir sicher, wir hätten auch diese Berufung gewonnen.“

Wendler zu Gespräch bereit

Kurz vor dem Termin suchte Michael Wendler überraschend das außergerichtliche Gespräch mit Christopher Posch, zur großen Verwunderung des Anwalts: „Als er sich nun plötzlich doch einigen wollte und ein Gespräch angeboten hat, da war ich doch sehr überrascht. Ganz offensichtlich hatte Michael Wendler nun doch das Bedürfnis, mit den Simbecks reinen Tisch zu machen – anders konnte ich mir seinen dringenden Wunsch nach einem Treffen nicht erklären. Wir haben vorher ja schon lange das persönliche Gespräch gesucht, aber leider immer erfolglos.“ Christopher Posch und seine Mandantinnen hatten eine klare Vorstellung vom Ergebnis: „Wir wollten das Geld aus dem geplatzten Fancafé-Vorvertrag zurück, denn schließlich ging es um fast 40.000 Euro! Das war unser Ziel, nichts anderes wollten wir akzeptieren.“ Der Anwalt folgte der Einladung des Schlagersängers auf dessen Ranch in Dinslaken. Dort gab es das erste persönliche Gespräch der beiden Parteien. „Er war etwas verunsichert und machte nicht unbedingt den Eindruck, als sei er richtig gut aufgestellt“, so Christopher Poschs Gefühl, „aber irgendwie schien er auch entschlossen, die Sache mit den Simbecks ein für alle Mal zu klären.“

Wie der Fall des Fancafés für Christopher Posch und seine Mandantinnen letztendlich ausgegangen ist, zeigt RTL am Mittwoch, 8. Mai, um 20:15 in „Christopher Posch Spezial – die Akte Wendler“. In den folgenden Wochen widmet sich der Anwalt in „Immer Ärger mit...“-Spezialsendungen spannenden Fällen zu den Themen Wohnung, Versicherung und Geschäftemacher.

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