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Dschungelcamp 2013: Sonja Zietlow spricht über die siebte Staffel

02.01.13 14:37
Dschungelcamp-Moderatorin 2013 Sonja ZietlowModeratorin Sonja Zietlow spricht über die siebte Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"
Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Dschungelcamp-Moderatorin 2013 Sonja Zietlow im Interview

Am 11. Januar 2013 startet die siebte Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bei RTL. Auf elf Promis warten neue Herausforderungen und spektakuläre Prüfungen im australischen Dschungel. Moderatorin Sonja Zietlow spricht erstmals ausführlich über die neue Dschungelcamp-Staffel, den Verlust von Dirk Bach und ihren neuen Kollegen Daniel Hartwich.

Wie groß ist der Verlust von Dirk Bach heute noch für Sie?
Sonja Zietlow: "Ich denke sehr häufig an Dirk. Vor allem bei den Vorbereitungen für die neue Dschungel-Staffel. Dann wird mir bewusst, wie eingespielt wir waren und wie gut wir einander kannten. Aber: Da ich weiß, dass man es nicht mehr rückgängig machen kann, freue ich mich dennoch über die neue Zusammenarbeit mit Daniel Hartwich. Dirk ist aber irgendwie immer da und zwar so, dass ich mit einem Schmunzeln weiter arbeiten kann, weil wir so viele schöne Stunden miteinander hatten. Immer wenn ich bei den Proben ein Accessoire sehe, z.B. eine Blume, denke ich: `Die hätte Dirk gut gestanden.` Dirk hat immer kleine Schritte gemacht. Dies habe ich mir so angewöhnt, dass ich bei den aktuellen Vorbereitungen auch immer mit kleinen Schritten lief, und Daniel Hartwich hat mir dabei fast in die Hacken getreten."

In Australien werden wahrscheinlich noch mehr Erinnerungen hochkommen?
Sonja Zietlow: "Das Gute ist, dass ich ein paar Tage vor der Sendung schon in Australien bin, dennoch werden sicherlich ein paar Tränen fließen und wir werden in Erinnerungen schwelgen. Aber da laufen Gott sei Dank noch keine Kameras. Wenn es dann soweit ist, werden wir den größten Schmerz sicherlich überwunden haben und uns auf die neue Staffel einstellen. Daniel und ich sind sehr gespannt darauf, wie wir gemeinsam die erste Sendung und den ersten Schrei gestalten. Wir lassen uns dabei vor Ort ein bisschen inspirieren."

Dirk Bach machte den Anschein, als habe er den Dschungel sehr gemocht. Denken Sie, es ist in seinem Sinne, dass es weitergeht?
Sonja Zietlow: "Ich finde es sehr schwierig zu sagen, was in seinem Sinne gewesen wäre. Was ich aber weiß ist, dass er den Dschungel sehr gemocht hat. Genauso wie seine Arbeit. Er war immer super vorbereitet, war immer pünktlich und immer gut gelaunt. Er hat dieses Format geliebt. Dennoch glaube ich, dass er gesagt hätte: `Mein Gott, wenn ich nicht mehr kann, warum soll es dann nicht weitergehen?!`"

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Sonja Zietlow über das Dschungelcamp: "Es ist mein absolutes Lieblingsprojekt."

Freuen Sie sich auf den Dschungel?
Sonja Zietlow: "Ich freue mich, weil die Show ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist, deswegen war ja auch Dirk ein wichtiger Bestanteil meines Lebens. Und ich freue mich auch auf das ganze Team, die Natur und natürlich auch auf meinen neuen Moderationskollegen. Ich glaube, zwischen uns stimmt die Chemie, denn wir haben schon sehr viel miteinander gelacht. Es wird allerdings anders werden: Ich bin sonst immer hinter Dirk gelaufen, weil ich größer war und er in kleinen Schritten lief. Jetzt muss ich vorlaufen, weil Daniel größer ist und auch noch schlank ist, er hat ja 30-40kg abgenommen. Ich sehe daher jetzt nicht mehr aus wie die große schlanke Moderatorin (lacht)."

Das siebte Mal die Dschungelshow zu moderieren ist etwas Besonderes?
Sonja Zietlow: "Dass es den Dschungel schon das siebte Mal gibt ist Wahnsinn. Nicht nur deswegen ist es was Besonderes, sondern weil es jetzt ja auch was ganz Neues ist. Wir können uns sogar ein bisschen neu erfinden, was dem Format vielleicht auch guttut. Es wird spannend und es ist jedes Mal sehr besonders."

Ist die Dschungelshow Ihr Lieblings-Projekt?
Sonja Zietlow: "Es ist mein absolutes Lieblingsprojekt. Ich arbeite sehr gerne für RTL, auch „Die 10“ oder „Die 25“ moderiere ich sehr gerne. Aber von den Produktionsbedingungen ist nichts so aufregend, wie aus dem Dschungel 17 Live-Sendungen zu produzieren. Jede Nacht ins Camp zu fahren, dabei nicht zu wissen, was tagsüber wieder passiert ist und was die Promis angestellt haben. Dies alles ist jedes Mal immer wieder unglaublich spannend."

Freuen Sie sich auf die Zusammenarbeit mit Daniel Hartwich?
Sonja Zietlow: "Ja, auf jeden Fall!"

Haben Sie ein gutes Gefühl dabei?
Sonja Zietlow: "Ja, ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei. Wir haben bisher sehr viel Spaß miteinander gehabt. Ich glaube, es wird sehr gut."

Wird es neue Dschungelprüfungen geben?
Sonja Zietlow:"Natürlich wird es neue Dschungelprüfungen geben! Lassen Sie sich überraschen!"

Welche Prüfung würden Sie nicht machen?
Sonja Zietlow: "Jede! Mit Essprüfungen können Sie mich jagen. Und die ganzen Tierprüfungen finde ich für mich persönlich auch nicht so gut. Zum Zuschauen sind sie aber lustig. Auch mir sind schon mal Kakerlaken in die Hose reingekrochen und als ich dann oben in meinem Wohnwagen saß, krabbelten sie mir gerade in meiner Leistengegend herum. An sportlichen Prüfungen hätte ich allerdings Spaß, z.B. an einem Flying Fox am Stahlseil hängend durch den Dschungel zu sausen und dabei Sterne zu sammeln, aber das darf ich nicht. Also beschränke ich mich auf das Moderieren und das ist auch gut so."

Wie sieht Ihr Tagesablauf im Dschungel aus?
Sonja Zietlow: "Um 23.30 Uhr Ortszeit stehe ich auf und mache dann noch etwas Sport. Um 1.15 Uhr werde ich abgeholt und ins Camp gefahren. Dort schauen wir uns die Einspielfilme an und vertonen sie. Um 3.00 Uhr geht es zur Buchbesprechung und um 4.30 Uhr haben wir Probe. Danach gehen wir in die Maske und um 7.15 Uhr moderieren wir die Sendung. Danach gehen wir essen und bereiten uns für die Dschungelprüfung für. Nach der Dschungelprüfung gibt es Abendessen, bei uns mittags um 13:00 Uhr! Und dann fahren wir wieder zurück in unser Apartment, wo wir schnell ins Bett gehen, damit wir genügend Schlaf bekommen."