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Das Supertalent 2011: Jörg Perreten ist der Punk mit viel Gefühl

16.09.2011, 21:12 Uhr

Von der Straße auf die große Supertalent-Bühne

Jörg Perreten sieht alles andere als nach einem Supertalent aus. Mit buntem Irokesen-Haarschnitt und Punk-Klamotten tritt er in der ersten Castingshow von „Das Supertalent 2011“ auf die Bühne. Verschüchtert setzt er sich ans Klavier. Doch dann verzaubert er mit seinem Spiel die Jury und das Publikum.

Supertalent-Kandidat Jörg Perreten hatte es nicht leicht im Leben. Seine Eltern ließen sich scheiden. Sein Vater trennte ihn von seiner Mutter und ließ ihn in einer Pflegefamilie unterbringen. Von da an war für Jörg alles anders. „Ich habe mich bei den Pflegeeltern wie ein Sklave gefühlt.“. Seine Mutter konnte er während dieser Zeit nicht sehen, was er zutiefst bedauert. Er leidet sehr darunter und wird zum Punk, flüchtet sich in Drogen und Alkohol mit fatalen Folgen: „Ich habe mal einen Selbstmordversuch gemacht.“ Jetzt will er sein Leben ändern: „Bevor ich abkratze, will ich noch etwas machen, was ich kann.“ Das Supertalent ist seine große Chance. Im Punk-Look tritt er also beim Casting auf die große Bühne und setzt sich ans Klavier. Als er seine selbstkomponierten Melodien spielt, können die Jury und das Publikum kaum fassen, was da passiert, denn Jörg spielt wie kein anderer. Motsi Mabuse ist begeistert: „Man sieht dich und denkt, du willst das Klavier kaputt schlagen. Und dann spielst du mit so viel Gefühl.“ Sylvie van der Vaart ist ebenfalls begeistert: „Du hast mein Herz berührt.“ Dieter Bohlen ist hin und weg: „Du siehst aus wie einer, der krasse Musik macht. Und dann spielst du total gefühlvoll.“ Nach dem Auftritt ist klar, Jörg muss in die nächste Runde und bekommt deshalb drei „Ja“-Stimmen von der Jury.
Supertalent 2011: Castingshow 1

Jörg ist der Punk mit viel Herz

Wer schafft es die Jury und das Publikum bei „Das Supertalent 2011“ zu begeistern?
Neben Jörg Perreten schaffen es die Filmtiertrainerin Nicole Müller mit ihrem Affenkind Charlie und Nasenbär Sunny in die nächste Runde. Ebenfalls weiter sind der Artist Sebastian Stamm, der Sänger Sven Müller und der Kontorsionist Oleksandr Yenivatov.

Die Klavierspieler Ingo Frasch und Stefan Häußler, Artist Garry Turner und 'Donald Duck' Reiner Schleisick schafften es nicht, die Jury zu überzeugen.
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