Dieter Thomas Heck ist Prof. Dr. Alfred Schwarz
06.07.11
Dieter Thomas Heck ist Prof. Dr. Alfred Schwarz.Foto: RTL/Frank Dicks / AUTOIMPORT
Ein Allrounder und Urgestein im Show-Business
Fast seit einem halben Jahrhundert tummelt er sich im Showgeschäft – als Produzent, Schauspieler, Sänger, Entertainer – vor allem aber als Moderator: Dieter Thomas Heck (geb. 1937 in Flensburg), der eigentlich Carl-Dieter Heckscher heißt, ist eines der letzten Urgesteine des deutschen Fernsehens. 15 Jahre und 11 Monate, von 1969 bis 1984, moderierte er die ZDF-Hitparade; genau 183 Mal. Seine Benefiz-Show „Melodien für Millionen“ läuft seit vielen Jahren äußerst erfolgreich im ZDF-Programm, ein Ende ist nicht abzusehen. Und dem deutschen Schlager ist Dieter Thomas Heck nach wie vor auch als Produzent verbunden.
Geboren wurde Dieter-Thomas Heck am 29. Dezember 1937 in Flensburg, aufgewachsen in Hamburg, getauft auf den Namen Carl-Dieter (nach seinem Großvater Carl Gustav Fürst von Ysenburg und Büdingen), wird der sechsjährige Junge bei einem Fliegerangriff auf die Hansestadt in einem Keller verschüttet. Die Folge: eine Sprachstörung, die er später erfolgreich mit Gesangsunterricht beseitigt. Nach der Mittleren Reife und dem Besuch einer technischen Oberschule macht er eine kaufmännische Ausbildung in der Autobranche – denn Autos sind neben Musik seine zweite Leidenschaft. 1959 tritt Heck in Peter Frankenfelds Talentshow „Toi, toi, toi“ als Sänger auf, bekommt einen Plattenvertrag und erhält in der „Schlagerparade“ des Deutschlandsfunks für seine erste Single „Hippe-
di-hopp, mein Mädchen“ 35,3 Prozent der Hörerstimmen. 1961 tritt er beim Vorentscheid des „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ an – einer Karriere als Schlagersänger scheint nichts mehr im Weg zu stehen.
1963 wird Heck per Zufall vom Südwestfunk als Moderator für den Hörfunk entdeckt – und hat damit seine Bestimmung gefunden. Bald wechselt das Naturtalent zu dem seinerzeit wohl populärsten Sender Radio Luxemburg. Bei der Europawelle Saar des Saarländischen Rundfunks moderiert er schließlich „Die Deutsche Schlagerparade“ mit ausschließlich deutschsprachigen Titeln. Und genau diese Idee bietet er dem Fernsehen an. 1969 greift das ZDF zu und produziert die „ZDF Hitparade“. Der Rest ist Geschichte.
Neben der Hitparade präsentiert er Sendungen wie „Das ist ihr Leben“, „Musik liegt in der Luft“, „Das große Los“, „Showpalast“, „Das Sommer Hit Festival“, „Das Silvester Hit Festival“, rund 40 Mal „Melodien für Millionen“, eine Gala, die stets für einen guten Zweck steht, und die „Stargala“ zugunsten der Deutschen Welthungerhilfe.
Gelegentlich unternimmt Heck auch Ausflüge ins Schauspielfach; unter anderem sieht man ihn 1970 in dem Fernsehspiel „Das Millionenspiel“, wo er – hoch gelobt – einen Moderator spielt, ferner in einem „Tatort“-Krimi sowie in den TV-Serien „Café Wernicke“ und „Praxis Bülowbogen“. Und schließlich produziert er mit seiner Firma „Dito Multimedia Produktions GmbH“ im Lauf der Jahre eine neue deutsche Schlagerparade für die dritten ARD-Programme sowie „Die Schlagerparade der Volksmusik“, „Die Goldene Stimmgabel“ und die „Deutschen Schlagerfestspiele“.
Dieter Thomas Heck hat drei Kinder: aus der Ehe mit seiner ersten Frau Edda die Söhne Rolf-Nils und Thomas-Kim, und aus der Ehe mit seiner jetzigen Frau Ragnhild, mit der er seit drei Jahrzehnten verheiratet ist, die Tochter Saskia-Fee Isabell.
Seine Auszeichnungen sind zahlreich – von der „Goldenen Kamera“ bis zum Bundesverdienstkreuz, den Saarländischen Verdienstorden, Verdienstorden von Rheinland-Pfalz, Verdienstorden von Baden-Württemberg.
Geboren wurde Dieter-Thomas Heck am 29. Dezember 1937 in Flensburg, aufgewachsen in Hamburg, getauft auf den Namen Carl-Dieter (nach seinem Großvater Carl Gustav Fürst von Ysenburg und Büdingen), wird der sechsjährige Junge bei einem Fliegerangriff auf die Hansestadt in einem Keller verschüttet. Die Folge: eine Sprachstörung, die er später erfolgreich mit Gesangsunterricht beseitigt. Nach der Mittleren Reife und dem Besuch einer technischen Oberschule macht er eine kaufmännische Ausbildung in der Autobranche – denn Autos sind neben Musik seine zweite Leidenschaft. 1959 tritt Heck in Peter Frankenfelds Talentshow „Toi, toi, toi“ als Sänger auf, bekommt einen Plattenvertrag und erhält in der „Schlagerparade“ des Deutschlandsfunks für seine erste Single „Hippe-
di-hopp, mein Mädchen“ 35,3 Prozent der Hörerstimmen. 1961 tritt er beim Vorentscheid des „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ an – einer Karriere als Schlagersänger scheint nichts mehr im Weg zu stehen.
1963 wird Heck per Zufall vom Südwestfunk als Moderator für den Hörfunk entdeckt – und hat damit seine Bestimmung gefunden. Bald wechselt das Naturtalent zu dem seinerzeit wohl populärsten Sender Radio Luxemburg. Bei der Europawelle Saar des Saarländischen Rundfunks moderiert er schließlich „Die Deutsche Schlagerparade“ mit ausschließlich deutschsprachigen Titeln. Und genau diese Idee bietet er dem Fernsehen an. 1969 greift das ZDF zu und produziert die „ZDF Hitparade“. Der Rest ist Geschichte.
Neben der Hitparade präsentiert er Sendungen wie „Das ist ihr Leben“, „Musik liegt in der Luft“, „Das große Los“, „Showpalast“, „Das Sommer Hit Festival“, „Das Silvester Hit Festival“, rund 40 Mal „Melodien für Millionen“, eine Gala, die stets für einen guten Zweck steht, und die „Stargala“ zugunsten der Deutschen Welthungerhilfe.
Gelegentlich unternimmt Heck auch Ausflüge ins Schauspielfach; unter anderem sieht man ihn 1970 in dem Fernsehspiel „Das Millionenspiel“, wo er – hoch gelobt – einen Moderator spielt, ferner in einem „Tatort“-Krimi sowie in den TV-Serien „Café Wernicke“ und „Praxis Bülowbogen“. Und schließlich produziert er mit seiner Firma „Dito Multimedia Produktions GmbH“ im Lauf der Jahre eine neue deutsche Schlagerparade für die dritten ARD-Programme sowie „Die Schlagerparade der Volksmusik“, „Die Goldene Stimmgabel“ und die „Deutschen Schlagerfestspiele“.
Dieter Thomas Heck hat drei Kinder: aus der Ehe mit seiner ersten Frau Edda die Söhne Rolf-Nils und Thomas-Kim, und aus der Ehe mit seiner jetzigen Frau Ragnhild, mit der er seit drei Jahrzehnten verheiratet ist, die Tochter Saskia-Fee Isabell.
Seine Auszeichnungen sind zahlreich – von der „Goldenen Kamera“ bis zum Bundesverdienstkreuz, den Saarländischen Verdienstorden, Verdienstorden von Rheinland-Pfalz, Verdienstorden von Baden-Württemberg.





