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Wann ist die Grippe-Impfung sinnvoll?

07.10.11
Alle Fakten zur Impfung
Foto: dpa bildfunk

Alle Fakten zur Impfung

Wenn im Herbst und Winter die Grippesaison beginnt, warnen Gesundheitsexperten immer wieder davor, die Grippe zu unterschätzen. Die echte Virus-Grippe, die auf den Körper weitaus schwerere Folgen hat als eine Erkältung oder ein grippaler Infekt, führt jedes Jahr zu zahlreichen Erkrankungen, auch mit schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen in Deutschland.

Die Schwere einer Welle kann indes sehr unterschiedlich sein und lässt sich nicht vorhersagen, Todesfälle gibt es zudem auch bei moderaten Grippewellen. Doch mit einer Impfung kann man sich einfach vor einer Grippeerkrankung schützen.

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Impfung am besten bis November

Umso wichtiger ist der Schutz vor Grippeviren. Schützen sollten sich unbedingt: Medizinisches Personal, ältere Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke jeden Alters sowie Schwangere. Für diese Gruppen ist die Vorsorge aufgrund erhöhten Infektrisikos besonders ratsam. Impfungen führen in der Regel der Hausarzt und einige Gesundheitsämter durch.

Aber auch andere Menschen, die nicht zur ersten Risikogruppe gehören, können sich auf Wunsch impfen lassen. Auch hier ist der Hausarzt erster Ansprechpartner. Als günstigste Zeitraum für eine Impfung halten die Experten vom Robert-Koch-Institut die Zeit bis November.

Der saisonale Impfstoff setzt sich aus den Antigenen der aktuell weltweit vorkommenden Varianten der drei zirkulierenden Influenza-Virustypen (A/H1N1, A/H3N2, B) zusammen. Dabei ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass sich im Laufe der Grippesaison ein Virus verändert und möglicherweise ein weiterer oder ein spezieller Schutz notwendig wird.
Der aktuelle, saisonale Impfstoff schütze aber auch gegen die die ‚Schweinegrippe’, erklärt Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts: "Nach der Impfung ist der Impfschutz in 10 bis 14 Tagen aufgebaut“.

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