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US-Studie: Süße Getränke erhöhen Depressionsrisiko

11.01.13 13:41
Eine US-Studie hat einen Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Konsum süßer Getränke herausgefunden. Wer täglich mehr als vier gesüßte Getränke wie Cola oder Eistee trinkt, hat offenbar ein höheres Risiko depressiv zu werden.Süße Getränke können Diabetes und Übergewicht verursachen - und steigern offenbar das Risiko an Depressionen zu erkranken.

Besonders hohe Anfälligkeit durch Diät-Cola

Klebrig süße Getränke sind bekanntermaßen nicht gesund – aber machen sie auch unglücklich? Eine US-Studie der 'American Academy of Neurology' (AAN), in Zusammenarbeit mit den 'National Institutes of Health', hat einen Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Konsum von Limonade festgestellt: Bei Personen mit einem erhöhten Konsum gesüßter Getränke steigt das Risiko depressiv zu werden stark an.

Das Institut wertete das Konsumverhalten von über 250.000 Erwachsenen zwischen 50 und 71 Jahren, von 1995 bis 1996 aus. Getränke wie Limonade, Tee, Frucht-Punsch und Kaffee wurden berücksichtigt. Zehn Jahre später befragte sie das Forschungsteam nach ihrer psychischen Gesundheit. In insgesamt 11.311 Fällen war eine Depression diagnostiziert worden.

Das Ergebnis schockiert: Bei Test-Personen, die täglich mehr als vier gesüßte Getränke wie Limonade oder Cola zu sich nahmen, stieg das Risiko an Depressionen zu erkranken um rund 30 Prozent, bei Frucht-Punsch sogar um 38 Prozent, so die 'AAN'. Erstaunlicherweise scheinen insbesondere spezielle Diät-Getränke wie Diät-Cola die Anfälligkeit für Depressionen zu steigern.

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Glückliche Kaffeetrinker

Warum das Risiko für Depressionen durch süße Getränke erhöht wird, muss noch erforscht werden. Eine mögliche Theorie sei, dass die zuckerhaltigen Durstlöscher Diabetes und Übergewicht verursachen können, so Honglei Chen, Autor der Studie und Mitglied der 'American Academy of Neurology'. Damit könnten auch depressive Störungen einhergehen.

Die Forscher hätten die Getränke nicht auf einzelne Chemikalien untersucht, die psychische Störungen hervorrufen könnten, teilte der Doktor für Medizin und Philosophie mit – zum Beispiel bestimmte Süßstoffe.

Zumindest ein Getränk tut gut: Test-Personen, die täglich vier Tassen Kaffee tranken, hatten ein um bis zu zehn Prozent geringeres Depressionsrisiko, so die Forscher. Grund dafür könnte das stimulierend wirkende Koffein sein, so Chen. Wer ungesüßten Kaffee statt Cola trinke, könne möglicherweise sein Risiko an Depressionen zu leiden, verringern.

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