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Test: Was taugen Mützen, Schals und Handschuhe aus Wolle?

19.12.12 16:59

Welche Winter-Accessoires trotzen Schnee und Kälte?

Welche Unterschiede gibt es bei gestrickten Mützen, Schals und Handschuhen? Wie viel Geld muss man wirklich ausgeben, um warm und trocken durch die kalten Tage zu kommen? Der Winterhärtetest mit Wärmekamera und Löschblättern zeigt, welches Outfit Schnee und Minusgraden trotzt.

Bekommen die drei Testerinnen Sonia, Madlen und Judith bei drei Grad vor der Windmaschine und beim Rodeln im Kunstschnee kalte Ohren und kalte Finger? Getestet werden Mützen und Handschuhe aus Wolle. Von billig bis teuer ist alles dabei. Sind diese Accessoires auch wirklich wintertauglich? Wie warm halten sie? Wie trocken bleiben Kopf und Hände? Und kommen die Mädels unter der Winterausrüstung unangenehm ins Schwitzen?

Die erste Disziplin für Handschuhe und Mützen: Wie gut trotzen sie eisiger Kälte? Die Mädels müssen 20 Minuten lang bei drei Grad in der Kälte ausharren. Um zusätzlich Kälte zu erzeugen, wird eine Windmaschine eingeschaltet. Das Messergebnis: Unter der grauen Mütze hat Madlen nur 2,1 Grad verloren. Die anderen dagegen 3,2 und 2,4 Grad. Erster Punkt für Grau. Bei den Handschuhen sieht es genauso aus. Wieder überzeugt grau - obwohl der Temperaturverlust bei allen drei Handschuhen ganz schön happig ist.

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Sind teure Accessoires besser als günstige?

Weiter geht´s mit dem Feuchtigkeitstest in der Skihalle Neuss. Um zu sehen, ob die Mützen und Handschuhe Schnee oder Regen durchlassen, werden sie ganz einfach mit Löschblättern ausgelegt. Los geht die Pistengaudi - inklusive Einseifen. Doch aus Spaß wird schnell Ernst: Eine Schneeballschlacht sollte man also mit keinem der Handschuhe anzetteln. Bei allen drei Exemplaren bekommt man nasse und kalte Finger. Bei den Mützen sieht man dann aber doch einen Unterschied. Die Blaue lässt fast keine Feuchtigkeit durch, die anderen schon mehr. Punkt für Blau.

Bei der letzten Station dürfen sich die drei wieder aufwärmen. Der Hitzetest soll zeigen, ob Strickartikel auch atmungsaktiv oder doch schweißtreibend sind - zum Beispiel beim Shoppen. Sonia, Judith und Madlen müssen zwei Stunden lang quer durch die Stadt ziehen. Im Einkaufszentrum ist es besonders warm. Allein das Treppen steigen kann einen ganz schön ins Schwitzen bringen. Wie lautet das Urteil der Testerinnen?

Judith ist die einzige, bei der sich nach eigenen Angaben keine Schweißperlen auf Stirn und Händen bilden. Somit heimsen die blauen Accessoires einen weiteren Punkt ein und gewinnen den Test.

Aber jetzt zur wichtigsten Frage: Welche Accessoires sind die günstigen, welche die teuersten?

Die weißen Winteraccessoires kosten zusammen zwar nur 17,90 Euro - können aber im Test nicht überzeugen. Handschuhe und Mütze von Madlen schlagen mit fast 52 Euro zu Buche. Doch wirklich gut schneiden auch sie nicht ab. Testsieger sind also die Woll-Artikel für knapp 120 Euro.

Aber mal ehrlich: Für einen wirklich langen Aufenthalt in der Kälte sind auch die richtig teuren Wollhandschuhe nicht geeignet. Da sollte man lieber auf dicke, gefütterte Ski-Handschuhe zurückgreifen - auch wenn die vielleicht nicht ganz so hübsch sind wie die Gestrickten.